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Dem Glückwunsch schließe ich mich an. Zur Sprache: Hemingway meinte, im Vergleich zum Spanischen habe das Ialienische etwas von einer angefaulten Melone. Allerdings, sieht man sich Almodovar im Original an, so klingt es auch im Frauenmund erschreckend hart und passt, für meine Ohren jedenfalls, nicht zu ihrem erotischen Aussehen.
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Ja, die spanische Frauenstimme ist unverkennbar ("eeeeh, hombre, que pasa?")
Aber man gewöhnt sich an alles und das Schöne am Kastillischen ist, wie ich finde, die Tatsache das es sich immer hübsch anhört - sei es aus Männer oder Frauenstimme. Die weichen Klänge werden durch sehr harte ausgeglichen. Dialektbedingt mag es da auch Unterscheide geben, die Andalusier säuseln wohl eher. |
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Mit Wohlwollen notiere ich vom Wochenende, dass die Basken wohl langsam genug von Autonomiebestrebungen und irgenwelchen ETAlern etc. haben:
http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457 ... Tpl~Ecommon~Scontent.html
Zitat:
Baskenland Aus der Traum von der Unabhängigkeit 02. März 2009 Im spanischen Baskenland und in Galicien haben die Wähler am Sonntag für einen Machtwechsel gestimmt und den Separatisten in beiden „historischen Regionen“ des Landes eine empfindliche Niederlage beigebracht. Nach fast dreißigjähriger Dominanz der Baskisch-Nationalistischen Partei (PNV) erhielten zum ersten Mal in der demokratischen Geschichte Spaniens seit dem Ende der Franco-Diktatur die nichtnationalistischen bisherigen Oppositionsparteien, die eine Unabhängigkeit ablehnen, eine Mehrheit. Sie könnten nun gemeinsam eine Koalitionsregierung unter Führung der Sozialistischen Partei (PSE) bilden. [...] |
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Man könnte die Spanier fast um Seine Majestät beneiden. Erinnert sei an das unvergessene "Halt doch mal die Klappe" an die Adresse vom vorlauten Hugo.
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Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
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Spanien ist meiner Meinung nach echt ein Sonderfall, da die autonomen Regionen eben weitgehenste Rechte haben (z.B. eigene Landespolizei etc.) und ihre Kultur nicht beschnitten wird. Und das Basken, Katalanen, Galizier, Aragonesen, Andalusier etc. keine Kastillier sind, ist klar
Wir hatten das Thema ja schon lange hier in dem Thread gewälzt aber ich denke immer noch, dass eine Unabhängigkeit, entgegen KWH's Ansicht, nichts Positives bewirken wird. Von praktischen Fragen wie z.B. der französische Teil des Baskenlandes ganz zu schweigen. |
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Ein Netzfundstück:
Link "La muerte no es el final", das spanische "Ich hatt' einen Kameraden" bei einer Militärparade in Leon. Man achte auf den König und den Prinz von Asturien. |
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So, die Katalanen wieder mal:
http://www.nzz.ch/nachrichten/inter ... abstimmung_1.4175472.html
Zitat:
Eine Abstimmung ohne konkreten Wert Katalanen stimmen über die Unabhängigkeit ihrer Region ab In Katalonien ist am Sonntag die Abstimmung über eine Unabhängigkeit der Region durchgeführt worden. Die Abstimmung ist bei Ministerpräsident Zapatero auf Unverständnis gestossen. Insgesamt waren 700'000 Bewohner der Region zur Stimmabgabe aufgerufen. [...] In vielen Kommentaren im Netz wurde auch explizit erwähnt, dass in Barcelona selbst nicht abgestimmt wurde. Das hätte das Ergebnis, wenngleich es ohnehin ohne Belang ist, wohl etwas zu Ungunsten der Seperatisten verfälscht. Interessant ist besonders, dass Laporta, der Präsident des FC Barcelona, sich besonders (laut) hervortut. Scheinbar will der Mann noch in die Politik. |
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Tolle Aktion
Ehe ich eine Abstimmung anleiern würde, bei der 90% der Zielgruppe dann gar nicht mitabstimmen können/wollen, würde ich es ja lassen... |
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In der NZZ was Interessantes zum Stierkampf im allgemeinen und in Katalonien im besonderen:
Zitat:
Auch neues Konsumverhalten und Unwissen bedrohen die Fiesta nacional. Viele junge Spanier finden Stierkampf nicht nur brutal, sondern auch altmodisch und langweilig. Sie erkennen weder die exakten Abläufe eines Kampfes noch das zeitlich genau bemessene Zusammenspiel aller Beteiligten. Als Publikum taugen sie nicht. Und: Die Rasse der Kampfstiere wird infolge jahrhundertelanger Inzucht immer zahmer. Kampfgeist und Spannung sind nur noch selten zu erleben. Ein guter Torero muss es auch verstehen, die Noblesse seines Gegners zu inszenieren.
[...] Der Stierkampf wandelt sich vom derben Volksvergnügen zum elitären Kult-Event. Der Trend ist schlüssig, denn das Spektakel hat alle Zutaten, die ein Luxusgut heutzutage benötigt: Tradition, Handarbeit, Ästhetik. In diesem Sinne ist die Entscheidung des Hauses Loewe zukunftsweisend. http://www.nzz.ch/nachrichten/kultu ... den_stier_1.4387061.html# (Der PT ist sich nicht zu schade, hier ohne Anführungszeichen und im Fettsatz von "Stierquälerei" zu schmieren.) |
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Nun, ich war bisher nur einmal auf einem Stierkampf und zwar in der wunderbaren Arena "Las Ventas" in Madrid. Ich gebe zu, es erschien mir schon als etwas Besonderes.
Und als elitäre Veranstaltung konnte ich es auch nicht einordnen, eher als Familienfest. Das viele junge Spanier das heute nicht mögen, ist mir auch klar (da ist eher Botellónangesagt ), aber es gibt eben auch viele Anhänger dergleichen. |
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Hähä, als ich den Hinweis auf den NZZ-Artikel eingestellt hatte, hatte ich gar nicht daran gedacht, daß wir uns hier ja schon ausgiebig über Spaniens Jugend beklagt hatten.
Und daß es zum Botellón mittlerweile einen Wiki-Artikel gibt, hätte ich auch nicht gedacht, danke für den Hinweis.
Und es ist wohl im allgemeineren Sinne auch nicht auf Spanien beschränkt, daß sich das Publikum von Massensport-Veranstaltungen diversifiziert, und zwar in dem Sinne, daß das ehemalige Ein- und Alles der Unterschichten (die nun ihr Fernsehen hat) nun auch für (neo)bürgerliche Aficionados chic wird. Etwas ähnliches dürfte sich in Deutschland beim Fußball und beim Boxen beobachten lassen. Ferner auch, daß Frauen nun in großem Stil zu Sportveranstaltungen gehen, die früher de facto Männern vorbehalten waren. |
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Harki hat geschrieben:
Und daß es zum Botellón mittlerweile einen Wiki-Artikel gibt, hätte ich auch nicht gedacht, danke für den Hinweis. Gerne, es ist ja schon ein Stück Landeskultur geworden |
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Ingendaay in der FAZ via PT:
Zitat:
Für Paul Ingendaay nimmt die Suche nach Federico Garcia Lorcas sterblichen Überresten immer gruseligere Züge an. Bereits ein halbes Jahr wurde vergeblich gegraben, und Ingendaay ist schleierhaft, was man sich von der Suche verspricht: "Man sollte den Spaten beiseitelegen und wieder Garcia Lorca lesen. Ob sein Leichnam gefunden wird oder nicht, fügt der geschichtlichen Wahrheit über den Spanischen Bürgerkrieg nichts Wesentliches hinzu." |
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