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Wenn sich hiervon jemand geärgert fühlt, tut's mir leid, ich wollte mal keine "religiösen Gefühle verletzten", aber das muß ich einfach loswerden:
Polen: Die Wandlung eines Neonazis zum gläubigen Juden Natürlich, er kann nicht ganz normal (wieder) zum Juden werden, es muß gleich das verstunkene Ultra-Orthodoxentum sein! Darunter geht nichts! Es ist echt immer das gleiche mit diesen Typen! |
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Es handelt sich eben zumeist um ich-schwache Charaktere, die ohne eine starke Kollektiv-Identität (und sei sie auch fiktiver Natur) nicht leben können. Wenn wir das Jahr 1970 schrieben, würde sich der polnische Ex-Neonazi gewiß nicht als orthodoxer Jude neuerfunden haben. Übrigens gibt es hier in Deutschland auch mindestens 2 Ex-Braunspechte, die heute auf Jabotinski oder Meir Kahane machen; wahrscheinlich ist das der einfachste Weg, einen erheblichen Teil der alten Überzeugungen in das neue Leben hinüberzuretten.
Don`t pee on my leg and tell me it`s raining Von Coriolan am Mo, 1.3.2010, 19:37, bearbeitet, (1x) |
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Coriolan hat geschrieben:
Es handelt sich eben zumeist um ich-schwache Charaktere, die ohne eine starke Kollektiv-Identität (und sei sie auch fiktiver Natur) nicht leben können. Das klingt sehr plausibel! Und irgendwie immer nach dem Motto "Wenn schon, denn schon". Ähnlich ja auch der Mahler, der ebenfalls eine 180°-Wendung vollzogen hat. |
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Höchst ridikül fand ich auch, wie "swift boat hero" John Kerry (der arrogante Boston Brahmin, der zu gewöhnlichen Amerikanern nur durch die Nase spricht) und sein Parteifreund John Edwards während des Wahlkampfes zu den Präsidentschaftswahlen 2004 plötzlich ihre "jüdischen Wurzeln" entdeckten.
Zitat:
Ähnlich ja auch der Mahler, der ebenfalls eine 180°-Wendung vollzogen hat Bei Mahler war`s eher eine 360°-Wendung. Der am rotchinesischen Vorbild gemodelte Befreiungsnationalismus, der einen Subtext des "bewaffneten Kampfes" bildete, war - nicht nur nach außen hin, sondern durchaus auch im Bewußtsein der Akteure selbst - durch marxistisch-leninistischen Jargon zugedeckt. Der heutige Mahler hat das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und bedient sich, um eine Position zu rechtferigen, die durchaus mit der Lenin`schen Imperialismustheorie kompatibel ist, der Sprache des Nationalsozialismus. Don`t pee on my leg and tell me it`s raining Von Coriolan am Mo, 15.3.2010, 0:08, bearbeitet, (2x) |
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Coriolan hat geschrieben:
Übrigens gibt es hier in Deutschland auch mindestens 2 Ex-Braunspechte, die heute auf Jabotinski oder Meir Kahane machen; wahrscheinlich ist das der einfachste Weg, einen erheblichen Teil der alten Überzeugungen in das neue Leben hinüberzuretten. Du hattest ja neulich einen dieser Kameraden hier erwähnt Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
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Zitat:
Bei Mahler war`s eher eine 360°-Wendung. ![]() |
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Zitat:
Du hattest ja neulich einen dieser Kameraden hier erwähnt Und seltsamerweise haben die beiden Fraggles - ich weiß das nicht mehr so genau - entweder Vor- oder Zunamen gemein, vielleicht sogar beides... Don`t pee on my leg and tell me it`s raining |
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Ich nehme mal an, daß die deutschen Neonazikonvertiten, die nun auf Kahane machen, bei normalen Juden, speziell in Israel vor und nach ihrer Wandlung ähnlich unbeliebt sind
Obwohl, vor ein paar Jahren gab es eine Story über Nazi-Nachkommen, die nun in Israel als Juden leben. Allerdings legten die nicht darauf Wert, mit ihrer Konversion hausieren zu gehen, anders als die mediensüchtigen "Aussteiger" hier. Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
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Erinnert sich einer an den DDR-Dissidenten Nico Hübner, der - es muß 1979 gewesen sein - nach aufsehenerregenden innerdeutschen Verwicklungen in die Bundesrepublik ausreisen durfte ?
Zunächst wurde Hübner von der SED-gesponserten Antifa-Postille Blick nach rechts angegriffen, weil er sich im Stasiknast von Hohenschönhausen nicht von der Solidaritätskampagne Gerhard Löwenthals hatte distanzieren wollen. Später konvertierte Hübner zum ultra-orthodoxen Judentum und emigrierte nach Israel. Don`t pee on my leg and tell me it`s raining Von Coriolan am Di, 2.3.2010, 3:03, bearbeitet, (3x) |
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Ich hatte es in einem anderen Thread schonmal anklingen lassen: wenn einer, nach reiflicher innerer Überlegung, nach Ringen mit sich selbst, sich entschließt, die "Fronten" zu wechseln, so bin ich immer geneigt, ihm eine Art Vertrauensvorschuss zu geben, dass diese Aktion aus höheren Beweggründen erfolgt. Mohler und Co. sind natürlich Extremfälle.
Und zur Religion: ich sehe das ganz locker. Immerhin habe ich für mich nur das persönliche Schisma beendet Von Niltsiar am Di, 2.3.2010, 9:09, bearbeitet, (2x) |
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@Niltsiar
Je nun, das mir zumindest der Instinkt nicht fremd ist, weißt Du ja. Nun geht es mir nur noch darum, den Eifer des Nicht-Konvertiten in den Griff zu kriegen.
Das mit dem Schisma habe ich aber nicht ganz verstanden... Das Kleine Schisma ist schon lange beendet (Avignon). Um das Große Schisma zu beenden, hättest Du schon katholisch sein und dann eine Russin heiraten müssen. |
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Harki hat geschrieben:
Das mit dem Schisma habe ich aber nicht ganz verstanden... Das Kleine Schisma ist schon lange beendet (Avignon). Um das Große Schisma zu beenden, hättest Du schon katholisch sein und dann eine Russin heiraten müssen.
Klar, ich hatte mich falsch ausgedrückt, aber Du weisst ja sicher was ich meine |
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Natürlich.
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Es geht noch krasser: Konversion als Dauerbeschäftigung, als Lebensstil:
http://www.n-tv.de/politik/dossier/ ... er-Weg-article872442.html *kotz* |
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