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FaM 2004, stb 2309. 109 S.
Ich fand den Rückentext verlockend:
Zitat:
Sollten Sie je von einer Schule oder Universität hören, die einen Fachbereich für vergleichende Fanatismusforschung einrichtet, bewerbe ich mich hiermit um einen Lehrauftrag. Als ehemaliger Bewohner Jerusalems [ ], als geheilter Fanatiker fühle ich mich vollends qualifiziert für diese Tätigkeit. Vielleicht ist es höchste Zeit, daß jede Schule, jede Universität wenigstens ein paar Kurse in diesem Fachanbietet, da Fanatismus ein allgegenwärtiges Phänomen ist.So, ich habe das jetzt für mich auch in eine Liste gepackt. Von Harki am Mi, 18.10.2006, 13:36, bearbeitet, (1x) |
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Cool, das Büchlein gefällt mir. Die Übersetzung ist nicht ganz toll, und es hat einige peinliche Tippfehler (hier z.B. das "1976"). Dennoch hier dieses witzige Fundstück, druffklicken, um zu vergrößern:
Toll. Ist natürlich egal, ob das "wahr" ist - es ist eine hübsche Geschichte. (Bin gerade unter Linüks, und da habe ich keine vernünftige OCR, daher als Graphik.) |
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Verschmolzen/verschoben: Mi, 18.10.2006, 13:35 Uhr von Harki Von einem eigenen Thema in der Rubrik Die Ketten |
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185. Auflage, Braunschweig 1974, hier S. 40.
[Zuerst 1883 als "Schulatlas für Höhere Lehranstalten"] |
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Verschmolzen/verschoben: Mi, 18.10.2006, 13:35 Uhr von Harki Von dem ehemaligen Thema "Diercke Weltatlas" in der Rubrik Die Ketten |
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Heute bei einer Fliegenden Antiquarin neu erworben:
Joseph Ratzinger: Das Salz der Erde. Tb-Neuauflage bei Heyne. Hatte das, als es 1996 rausgekommen war, mit Freuden gelesen, hatte es da aber aus der Bibliothek. Reinhold Messner: K2. Berg der Berge. (Gammelige Tb-Ausgabe von Knaur) |
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Harki hat geschrieben:
Reinhold Messner: K2. Berg der Berge. (Gammelige Tb-Ausgabe von Knaur) Uahhh! Entsetzlich!
Schon auf Seite 9: "Die Einsicht kam zu spät. Es war mein Fehler gewesen, und ich habe ihn zu verantworten. Robert hat mich menschlich enttäuscht, Renato als Bergsteiger." Die gesinnungstibetischen, ewig aufeinander eifersüchtigen, zankenden Bergsteiger können wir vergessen. Widerlich. Von Harki am Mi, 13.9.2006, 1:26, bearbeitet, (1x) |
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Harki hat geschrieben:
Heute bei einer Fliegenden Antiquarin neu erworben:
Joseph Ratzinger: Das Salz der Erde.
Puh. Ich lese das mit der gleichen Rührung und Verehrung wie seinerzeit vor zehn Jahren. Ein ganz tolles Buch. Die Crème de la crème der abendländischen Geistigkeit, auch noch ein erklärter und leidenschaftlicher und offensichtlicher Professor - hat es einfach nicht nötig, wie ein Professor zu reden. Wunderbar!
Zur Hölle mit irgendwelchen kraxelnden Möchtegern-Tibetern und Schreibstuben-Neuheiden, solange wir solche Bischöfe haben! |
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Grotelüschen/Muuß: Luftbildatlas Niedersachsen. Eine Landeskunde in 86 farbigen Lufaufnahmen, Neumünster 1967. = Mein Jahrgang. 24*33 cm
Vorhin um 6 € beim fliegenden Antiquar erworben. Die wirtschaftsgeographischen Informationen sind nicht mehr so ganz aktuell , die geologischen und geschichtlichen sind aber 1A-solide und für jeden Lokalpatrioten sehr lesenswert. Schönes Buch - auch übrigens im Zusammenspiel mit Google Earth: Was hat sich seit damals verändert, was nicht? |
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Man muß kein Multikulti-Heini sein, um das hier toll zu finden. Eine Grabinschrift auf dem Friedhof der Wüstung Hattensen im Landkreis Holzminden:
Zitat:
„Hier ruhet Antonius Congo,
Sohn eines Afrikanischen Häuptlings namens Ambrosio Congo zu Guimbata in Afrika. Geboren den 12. Oktober 1811, wurde er, acht Jahre alt, seinen Eltern geraubt und als Sklav nach Bahia in Brasilien gebracht. Hier kaufte ihn 1818 der Hamburger Kaufmann Ferdinand Schlüter, ein edler Mann, der ihn mit nach Hamburg nahm und ihn in der christlichen Religion erziehen ließ. Nachdem Antonio Congo darauf das Tischlerhandwerk erlernt hatte, ging er auf die Wanderschaft, auf welcher er den 3. Nov. 1843 hier erkrankte und als ein guter und religiöser Tischlergeselle starb am 11. Januar 1844." Nu, wieviel davon wohl stimmen mag? Man kennt das ja, daß sich diese Leute eine Legende zulegen und grundsätzlich ohne Papiere kommen.
Nee, ist in jedem Fall eine hübsche und traurige Geschichte. |
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Wirklich toll!
Shantih, shantih, shantih. |
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Verschmolzen/verschoben: Mi, 18.10.2006, 13:34 Uhr von Harki Von einem eigenen Thema in der Rubrik Die Ketten |
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Antoine de Saint-Exupéry: Wind, Sand und Sterne (Terre des Hommes)
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Werner Bergengruen: Das Buch Rodenstein
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Verschmolzen/verschoben: Do, 28.12.2006, 16:39 Uhr von Harki Von Nicolás Gómez Dávila in der Rubrik Feuilleton |
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Carlos Collado Seidel: Der spanische Bürgerkrieg. Geschichte eines europäischen Konflikts, München: Beck, 2006, (Beck'sche Reihe; 1677). 217 S.
Edit: Im ersten Absatz der Einleitung, S. 9:
Zitat:
Picassos Guernica, ein Bild, das für den Pavillon der spanischen Republik auf der Pariser Weltaustellung von 1937 konzipiert wurde, ist zum Inbegriff für das Leid geworden, das von diesem Krieg ausging. Das durch Fliegerstaffeln der deutschen Luftwaffe zerstörte kleine baskische Städtchen mahnt als Erinnerungsort an die deutschen Mitverantwortung an diesem Krieg.
Hervorhebungen, wie man sich denken kann, von mir: blau: dürfte klar sein... grün = Stil. "Leid, das von etwas ausgeht." . Scheiß Lektorat, würde ich sagen. Von Harki am Fr, 22.12.2006, 23:58, bearbeitet, (3x) |
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Richtlinien zur Rechtschreibung, Zeichensetzung und Formenlehre in alphabetischer Reihenfolge, in: Bibliographisches Institut u.a.: Duden - Rechtschreibung der deutschen Sprache auf der Grundlage der amtlichen Rechtschreibregeln, 20., völlig neu bearb. und erw. Aufl., Mannheim u.a.: Dudenverl; 1991. 832 S., (Der Duden : in 10 Bänden; das Standardwerk zur deutschen Sprache / hrsg. vom Wissenschaftlichen Rat der Dudenredaktion: Günther Drosdowski; 1). ISBN 3411040106, S. 17-64
Gut, das hätte ich eigentlich auch in einem eigenen Thread "Neujahrs-Vorsätze" unterbringen können... Ich habe mir jetzt wirklich vorgenommen, das einmal wieder systematisch durchzuarbeiten. Es ist absolut zum Verzweifeln: Ich war wirklich bis vor fünf, sechs Jahren mal ziemlich gut in dem Metier, habe eben auch im Studium sehr viel Korrektur gelesen und lektoriert. Mittlerweile sind durch die ganze Online-Leserei und durch die Rechtschreibreform so viele Sehgewohnheiten und Instinkte zerstört worden... Ich bilde mir übrigens ein, in dem Dávila-Band von Mosebach eine ganze Menge stilistischer Unebenheiten und vor allem auch Komma-Fehler zu finden. Kann das bei einem so hübsch ausgestatteten Buch sein? (Auch, wenn er letztlich auf für obskuren neurechten Verlag verfertigte Übersetzungen zurückgeht...) Oder sehe ich Gespenster? Aber schon im Asserate-Band hatte es in dieser Hinsicht einige Klopfer. Hilfe!
Ich will versuchen gegenzusteuern. Mit etwas mehr Disziplin als im letzten Jahr. |
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Ja, leider: offenbar kann sich der Karolinger-Verlag kein vernünftiges Lektorat leisten, und dadurch entstehen manchmal saublöde Fehler, die etwas peinlich für das elitäre Selbstverständnis sind.
So lief ein NGD-Band unter "Aufzeichnungen des Besiegten", "Aufzeichnungen der Besiegten" und noch eine Variation gab es... in denselbem Buch!! Auf dem Klappentext war auch ein grober Schnitzer, aber ich erinnere ich mich jetzt nicht genau daran... Edit: Achja, du hast ja die Enzibenzi-Ausgabe... schlampiges Lektorat ist wohl ein Muß in deutschen Dávila-Editionen... Shantih, shantih, shantih. |
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