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Griechenland (Harkis Schimpf-und-Schanden-Thread... )

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konjunktiv 2 » Publikums-Rubriken » Politik » Griechenland (Harkis Schimpf-und-Schanden-Thread... ) (47 / 2451)
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homo ludens
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k2
12253 – XII.04
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vor 234 Tagen:
Do, 10.12.2009, 12:07
Griechenland (Harkis Schimpf-und-Schanden-Thread... ) Kurz-URL Beitrag Nach oben
Zu den randalierenden Studenten in Griechenland gibt es hier glaube ich noch nichts, oder? (Nach den langen Forums-Pausen von einem und dann noch mal einem halben Jahr habe ich auch ein bißchen den Überblick verloren...) Also, nun aber.

Ein Artikel von Berthold Seewald in der Welt lohnt meist die Lektüre: "Bankrott und Straßenschlachten".

Daraus:

Zitat:
Im vom Ruin bedrohten Griechenland ziehen rebellierende Schüler und Studenten durch die Straßen, nicht weil sie die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen wollen, sondern weil sie es für absolut ungerecht halten, nicht mit lukrativen Pfründen im aufgeblähten Staatsapparat alimentiert zu werden.


Zitat:
In Hellas sieht Europa sich selbst, dem antiken, versteht sich. Und weil es in hellenischer Klassik, ihrer Renaissance und dem Neuhumanismus seine Wurzeln erkennt, trug es vor fast 200 Jahren einem kleinen, seit Jahrhunderten in den Orient entrückten Volk an, an der Wiege Europas zu stehen. Von diesem Philhellenismus des 19. Jahrhunderts führt der direkte Weg zum EWG-Beitritt Griechenlands 1981. Dass die Griechen dabei keineswegs die Enkel eines Perikles sind, daraus haben sie nie einen Hehl gemacht. Europa wollte es aber nicht hören.

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png


Von Harki am Fr, 5.3.2010, 17:19, bearbeitet, (6x)
vor 234 Tagen:
Do, 10.12.2009, 12:07
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frei_seins Avatar
k2
3209 – I.05
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vor 172 Tagen: Mi, 10.2.2010, 21:12 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Sehr schön, jetzt fällt dem Herrn Rompuy auf, daß Deutschland schuld an der griechischen Lage sei, weil es wirtschaftlich (im Export) zu erfolgreich sei.

Zitat:
Der neue EU-Ratspräsident Van Rompuy will gegen „makroökonomische Ungleichgewichte“ in der Eurozone vorgehen und rügt Deutschlands „unkooperative Wirtschaftspolitik“ – ein Frontalangriff auf den deutschen Exportüberschuss. Der Streit beim EU-Gipfel ist damit programmiert.


http://www.handelsblatt.com/politik ... t-bundesregierung;2527368

Auch wenn es grotesk klingt, da ist etwas Wahres dran. Das Problem liegt aber im Euro begründet, der es den wirtschaftlich schwächeren (da weniger produktiven) Ländern nicht ermöglicht, durch eine eigene Währungspolitik entgegenzusteuern. Gleichzeitig konnten diese Länder von einem wesentlich niedrigeren Zinsniveau für ihre Euro-Anleihen profitieren, als ihnen bei einer eigenen Währung möglich wäre (hier partizipieren sie an der Bonität Deutschlands) - was es ihnen leicht machte, ihr Leistungsbilanzdefizit zu kompensieren.

Diese wirtschaftlichen Disparitäten, die ohne den Euro durch nationale Geldpolitik hätten begrenzt werden können, erfordern nun sowohl ein europäisches Wirtschaftsregime, das den Leistungsbilanzüberschuß Deutschlands (innerhalb Europas) beschränkt und gleichzeitig die wirtschaftlich schwächeren Volkswirtschaften künstlich zwingt, die für sie "zu günstigen" Konditionen für Staatsanleihen nicht über das vertretbare Maß hinaus auszunützen.

Diese Argumente wurden alle vor der Einführung des Euro ins Feld geführt, waren aber politisch nicht gewünscht, so daß nun wiederum politisch durch ein "Wirtschaftsregime" gegengesteuert werden muß.

Politisch sind auch die Aussagen Rompuys zu werten: Dadurch daß die Wirtschaftshilfe für Griechenland vom deutschen Geld und vom deutschen O.K. abhängt, hat Deutschland theoretisch zu viel (Verhandlungs-)Macht, z.B. in Bezug auf die Besetzung des Zentralbankchefpostens, und soll daher vor dem Gipfel schonmal verbal eingebremst werden. Denn letzte Woche wurde gezielt verlautbart, daß sich einflußreiche Kreise noch keinen Deutschen auf diesem Posten vorstellen könnten, aber Merkel hat, dessen ungeachtet, trotzdem bewußt Weber ins Spiel gebracht.

Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it?

--

http://img810.imageshack.us/img810/1433/56022200.gif
vor 172 Tagen: Mi, 10.2.2010, 21:12 Antworten mit ZitatNach unten
Nikodemus' Avatar
C
397 – IX.07
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vor 164 Tagen: Do, 18.2.2010, 14:56 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Was mir auffällt ist, dass die Medienberichterstattung (besonders TV-Nachrichten) in diesem Zusammenhang über Griechenland - oder besser noch: über die Griechen - fast abfällig ist, besonders im Zusammenhang mit dem Demos und Streiks gegen den aufgenötigten Sparkurs der Regierung. Ich finde es eigentlich ganz ok, denn wer will schon für die Schulden der Griechen bezahlen, aber außergewöhnlich ist es trotzdem.
vor 164 Tagen: Do, 18.2.2010, 14:56 Antworten mit ZitatNach unten
Huldra
Huldras Avatar
D
520 – IV.09
vor 157 Tagen: Do, 25.2.2010, 11:32 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Die Intensität der Proteste der griechischen Bürger gegen die Regierung, die EU usw. erstaunt mich!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es etwa bei uns einen Generalstreik gibt, und Tausende auf der Straße marschieren, wenn derartiges passiert.
vor 157 Tagen: Do, 25.2.2010, 11:32 Antworten mit ZitatNach unten
Niltsiar
Ort: Montségur
Niltsiars Avatar
M
2815 – I.06
vor 157 Tagen: Do, 25.2.2010, 14:18 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Nun, die Griechen haben da meiner Beobachtung ja eh eine Neigung dazu. Ich kenne mich absolut nicht aus in der griechischen Gesellschaft oder Innenpolitik. Aber irgendwie will mir scheinen, dass es da doch recht "rustikal" zugeht ;)
vor 157 Tagen: Do, 25.2.2010, 14:18 Antworten mit ZitatNach unten
frei_seins Avatar
k2
3209 – I.05
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vor 157 Tagen: Do, 25.2.2010, 14:43 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Letztes Jahr haben die griechischen Antifas doch auch Schäden in Höhe von 100. Mio angerichtet, als sie die athener Innenstadt abgebrannt haben ;) Die Griechen haben zum Staat ein zwiespältiges Verhältnis, das sich als Pfründe verstehen läßt. Man will dem Staat nichts geben, fährt Cayenne, hat aber ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 600€, gleichzeitig will man möglichst viele Verwandte in Staatsposten unterbringen, wo sie nichts zu tun haben, aber ein paar Euros bekommen. Politik ist auch eine Familienangelegenheit zwischen den Papandreous und den Karamanlis.

Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it?

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vor 157 Tagen: Do, 25.2.2010, 14:43 Antworten mit ZitatNach unten
homo ludens
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k2
12253 – XII.04
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vor 151 Tagen: Mi, 3.3.2010, 18:06 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Nun vom (fast immer lesenswerten) Berthold Seewald eine historische Erläuterung des von fs namhaft gemachten:

Erzieher werden erschossen

Zitat:
Die Griechen haben schon zahlreiche Versuche überlebt, sie zu guten Staatsbürgern zu machen. Warum sollte ihnen das nicht auch diesmal gelingen?

...

Es waren ja nicht nur die Bayern und Dänen, die sich als Könige im 19. und 20. Jahrhundert in diesem Unternehmen verschlissen. Sondern es waren vor allem Griechen selbst, die ihre Landsleute zum Anschluss an die Moderne zu drängen suchten. Schon der erste Präsident nach der Revolution von 1821, Johann Kapodistrias, versuchte es mit einer Erziehungsdiktatur. Er stützte sich auf philhellenische Europäer, die ihm moderne Bataillone drillten, baute eine zentrale Verwaltung auf, gründete Schulen, Magazine und Werkstätten - und wurde 1831 beim Kirchgang in seiner Hauptstadt Nauplia erschossen.

...

Unlängst hat der griechische Schriftsteller Petros Markaris an dieser Stelle die Ermordung von Kapodistrias durch mainotische Großgrundbesitzer zur größten Tragödie des modernen Hellas erklärt. Dabei geht es nicht nur um das Scheitern des großen Modernisierers, sondern um das Fehlen von Alternativen. Während der Revolution hatten die Türken unter den Phanarioten und den Reedern der Inseln ein Massaker angerichtet. Im anstehenden Machtkampf gegen die Guerillaführer aus den Tälern der Peloponnes und Rumeliens, der nicht selten in offenen Bürgerkrieg ausartete, hatten die nationalen Erzieher daher kaum noch eine Chance. Nicht umsonst verfielen die Großmächte auf Prinzen und Beamte aus Mitteleuropa, die das staatliche Aufbauwerk fortzusetzen hatten. Sie bedienten sich der gleichen Rezepte wie Kapodistrias und scheiterten ebenso kläglich.

Die Sieger begannen umgehend, den Staat auszubeuten. Tausende von Guerillakriegern erzwangen ihre Aufnahme in den Staatsdienst, die zu Politikern mutierten Clanchefs alimentierten ihre Klienteln bis zum wiederholten Staatsbankrott, fremde Herren kamen und gingen, doch die überkommenen Formen politischen Handelns blieben bestehen.

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vor 151 Tagen: Mi, 3.3.2010, 18:06 Antworten mit ZitatNach unten
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3209 – I.05
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vor 151 Tagen: Mi, 3.3.2010, 18:10 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Zitat:
Die Sieger begannen umgehend, den Staat auszubeuten. Tausende von Guerillakriegern erzwangen ihre Aufnahme in den Staatsdienst, die zu Politikern mutierten Clanchefs alimentierten ihre Klienteln bis zum wiederholten Staatsbankrott, fremde Herren kamen und gingen, doch die überkommenen Formen politischen Handelns blieben bestehen.


Griechenland ist halt schon arg orientaler Okzident ;)

Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it?

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vor 151 Tagen: Mi, 3.3.2010, 18:10 Antworten mit ZitatNach unten
homo ludens
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12253 – XII.04
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vor 149 Tagen: Fr, 5.3.2010, 15:03 schäm  Scheiße!!! Kurz-URL Beitrag Nach oben
Ich habe gerade aus Versehen den Griechenland-Thread gelöscht...

Mom, ich überlege mal, ob und wie ich ich das rückgängig machen kann...

Edit 14:09:

Also, ich habe eine Datenbank-Sicherung von gestern, 14:00.

Die spiele ich jetzt auf meinem lokalen Testsystem ein (dauert eine Weile). Dann stelle ich die Texte aus dem alten Thread (er war ja nicht sooo lang) manuell in einem Post von mir wieder her.

Da er eben nicht so lang war, scheinen mir langwierige Operationen in der Datenbank nicht lohnend...

Die beiden Posts von Nikodemus und Coriolan zum Thema "Reparationen" sind ab in jedem Fall über den Jordan - wofür ich beide herzlich um Entschuldigung bitte. :schäm: :blush: Tut mir wirklich leid...

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png


Von Harki am Fr, 5.3.2010, 15:14, bearbeitet, (1x)
vor 149 Tagen: Fr, 5.3.2010, 15:03 Antworten mit ZitatNach unten
Verschmolzen/verschoben: Fr, 5.3.2010, 15:53 Uhr von Harki
Von dem ehemaligen Thema "Scheiße!!!" in der Rubrik Hilfe
homo ludens
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12253 – XII.04
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vor 149 Tagen: Fr, 5.3.2010, 15:58 Kurz-URL Beitrag Nach oben
So, nun ist er wieder da, der Thread...

Zwei Beiträge sind verlorengegangen, wofür ich nochmals um Pardon bitte:

Nikodemus hatte auf ein Interview mit einem griechischen Politiker in der FAZ verwiesen, in dem dieser die Frage nach WW2-Reparationen von D an GR als "offen" bezeichnet hatte.

Coriolan hatte geantwortet, daß D selbst schuld sei, weil es keinen Friedensvertrag gesucht habe. Viel werde nun von einer Straßburger Entscheidung zum Thema "Reparationen für Italien" abhängen.

Edit: Jetzt stimmen auch die Zeiten der Beiträge wieder...

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png


Von Harki am Fr, 5.3.2010, 17:15, bearbeitet, (2x)
vor 149 Tagen: Fr, 5.3.2010, 15:58 Antworten mit ZitatNach unten
homo ludens
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k2
12253 – XII.04
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vor 148 Tagen: Sa, 6.3.2010, 2:57 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Kurzer, nurmehr technisch bedingter Schubs...

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png
vor 148 Tagen: Sa, 6.3.2010, 2:57 Antworten mit ZitatNach unten
Coriolan
Great Chum Of Mankind
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1649 – I.07
vor 148 Tagen: Sa, 6.3.2010, 18:47 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Zitat:
Coriolan hatte geantwortet, daß D selbst schuld sei, weil es keinen Friedensvertrag gesucht habe.


Ob ein solcher Versuch von Erfolg gekrönt gewesen wäre, weiß niemand. Aber die Bundesrepublik hätte ihn unternehmen müssen, solange sie

a) gegenüber den westlichen Verbündeten wirtschaftlich die Nase vorn hatte (i.e. ungefähr bis 1995)*

b) eine gewisse außenpolitische Manoeuvrierfähigkeit besaß, d.h. bevor die Nachkriegsordnung von Yalta vollends der "Neuen Weltordnung" (George H.W. Bush) Platz machte.* Seither bemißt sich der Rang, den ein Land in der internationalen Hackordnung einnimmt, nach der Feuerkraft, die es dem Häuptling im Kriegsfall zur Verfügung stellen kann. Da die Bundeswehr zur Zeit des Kalten Krieges auf Territorial-Verteidigung eingestellt war, konnte das wiedervereinigte Deutschland in dieser Hinsicht nicht konkurrenzfähig sein - es hätte denn die Bundeswehr aufgelöst und statt ihrer eine (verschlankte, modernisierte) NVA als gesamtdeutsche Armee übernommen. (Vielleicht ist das der Grund, warum man es so eilig hatte, die NVA abzuwickeln. Bloß nicht die militärischen Kräfteverhältnisse antasten !)

Ihr Versäumnis, aus einer Position der Stärke heraus die Verbündeten um einen Friedensvertrag anzugehen, ähnelt dem Verhalten eines Menschen, der sich einer Operation unterziehen müßte, der aber, da er momentan keine Beschwerden verspürt, den Eingriff hinauszögert, bis es nicht mehr geht, und dann bei der Notoperation ein Handicap davonträgt.


Übrigens wurde schon in den späten 90er Jahren, als in Rußland der Staatsbankrott drohte, befürchtet, die Russen könnten in ihrer Ver2flung auf die Idee kommen, die BRD für Kriegsschäden zur Kasse zu bitten. Allein deshalb war Schröders verbale Kraftmeierei in Richtung Rußland während des Kosovokrieges mehr als nur ein Verstoß gegen elementare diplomatische Umgangsformen. Schröder klang wie der GröFaZ nach der Kesselschlacht von Wjasma-Briansk ("Der Russe ist fertig").


Zu Griechenland: Man sollte nicht vergessen, daß unter den Gastarbeitern, die wir in Deutschland hatten, die Griechen bei weitem die unproblematischste Gruppe waren.

Don`t pee on my leg and tell me it`s raining


Von Coriolan am Do, 11.3.2010, 2:02, bearbeitet, (3x)
vor 148 Tagen: Sa, 6.3.2010, 18:47 Antworten mit ZitatNach unten
Niltsiar
Ort: Montségur
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2815 – I.06
vor 148 Tagen: Sa, 6.3.2010, 20:32 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Die Idee eines Friedensvertrags wäre wirklich interessant gewesen. Mir war das wirklich nicht mehr im Bewusstsein, dass wir uns quasi immer noch in einer Art Schwebezustand befinden - zumindest völkerrechtlich gesehen. Oder wurde das 1990/91 in den 2+4 Gesprächen geklärt?

Die Bundeswehr wäre meiner Meinung nach aber schon eine ganz gute Verhandlungsmasse gewesen. Sie war bis 1990 elementarer Teil der NATO-Verteidigung, mit einem hohen Anteil von Panzerabwehrkomponenten, über 2.000 Kampfpanzer und 500.000 Mann (offizielle Mobilisierungsstärke).

Natürlich heisst das auch, dass sie auch ganz klar als "Pufferarmee" (bis "Reforger" angelaufen wäre) gedacht war und im Fall eines heißen Krieges zwischen Hammer und Amboss zerschlagen worden wäre. [Wobei gerade die US-Truppenkomponenten hier durchaus einiges an Schlagkraft hatten!]. Aber jeder NATO oder Warschauer-Pakt Stratege war sich mit ziemlicher Sicherheit bewusst, dass ein konventioneller Krieg zu 99% atomar eskaliert wäre.

Aber trotzdem: mit dem Argument eines Puffers östlich des Rheins hätte man u.U. Frankreich gut mit ins Boot holen können. Oder irre ich da? :)
vor 148 Tagen: Sa, 6.3.2010, 20:32 Antworten mit ZitatNach unten
Coriolan
Great Chum Of Mankind
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1649 – I.07
vor 147 Tagen:
So, 7.3.2010, 19:25
M. Vert  Taki: Greece, or How to Fool All the People All of the Time Kurz-URL Beitrag Nach oben
http://www.takimag.com/index.php/bl ... l_the_people_all_the_time


Zitat:
When it comes to rescue packages, it is always Deutschland uber alles. The Americans are broke, the English even more so, the French talk sex but don’t pay, the Belgians are too busy molesting children, and the Dutch have their hands full trying to teach their citizens how to speak, dress, and act like Muslims.


ROFL

Don`t pee on my leg and tell me it`s raining


Von Coriolan am So, 7.3.2010, 19:29, bearbeitet, (1x)
vor 147 Tagen:
So, 7.3.2010, 19:25
Antworten mit ZitatNach unten
homo ludens
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vor 147 Tagen: So, 7.3.2010, 19:56 Kurz-URL Beitrag Nach oben
:D

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vor 147 Tagen: So, 7.3.2010, 19:56 Antworten mit ZitatNach unten
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