| Autor | Nachricht | |||
|---|---|---|---|---|
|
||||
|
Die Fans von Tottenham nennen sich übrigens Yid Army..
Besonders verdiente Spieler des Clubs werden von den Fans "Yid" gerufen. So z.B. auch Jürgen Klinsmann, der in den Diensten der Spurs die beste Saison seines Lebens spielte. "The future`s so bright, I gotta wear shades" Von Coriolan am Do, 11.3.2010, 18:45, bearbeitet, (1x) |
||||
|
||||
|
||||
|
|
||||
|
||||
|
||||
|
Mir gefällt ja die Tottenham-Version besser als das Original
Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
||||
|
||||
|
||||
|
Aber warum gucken die alle so grimmig ? Das dementiert doch die Aussage des Songs...
"The future`s so bright, I gotta wear shades" |
||||
|
||||
|
||||
|
Coriolan hat geschrieben:
Aber warum gucken die alle so grimmig ? Das dementiert doch die Aussage des Songs... Na, weil man als Ultra, Hool und Skin nicht wie Darren Hayes auftreten kann
http://www.youtube.com/watch?v=WsRTH65TVaM Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
||||
|
||||
|
||||
|
Ich schaue gerade eine Zusammenfassung des Carling Cup-Spiels Aston Villa vs. Manchester United (1-2). Erstaunlich verhalten, das Spiel. Oft sind EPL-Spiele unter "Big Four"-Beteiligung so schnell, daß eine durchschnittliche Bundesliga-Partie sich dagegen wie ein Altherrenmatch in Zeitlupe ausnimmt.
"The future`s so bright, I gotta wear shades" |
||||
|
||||
|
||||
|
Der englische Fußball verdankt diesem offenen Schlagabtausch, dem permanenten Powerplay, dem 90minütigen Rauf-und-Runter einen Gutteil seiner Attraktivität. Spieler vom Kontinent brauchen ihre Zeit, bis sie sich an die Schnelligkeit und Härte des britischen Spiels gewöhnt haben. Michael Ballack z.B. lief während seiner ersten Monate beim FC Chelsea immer dahin, wo der Ball gerade vorher gewesen war.
Ein jugoslawischer Coach hat es auf den Punkt gebracht: Die englischen Spieler, sagte er, sind im Herbst Löwen und im Frühjahr Lämmer. Die englische Art, Fußball zu spielen, führt dazu, daß die Spieler zum Saisonende ausgepowert sind. Die Spieler der "Big Four" und 4 oder 5 weiterer Clubs der Premier League absolvieren bis zu 70 Pflichtspiele pro Saison. Neben dem normalen Ligabetrieb gibt es 2 Pokalwettbewerbe. Hinzukommen die internationalen Wettbewerbe. Da die Spieler der Spitzenclubs fast alle auch Nationalspieler ihrer jeweiligen Länder sind, kommen für manche pro Spielzeit bis zu 10 Länderspiele hinzu, darunter etliche, bei denen es wirklich um etwas geht, EM- oder WM-Qualifikationsspiele. Die kräftezehrende Intensität des britischen Spiels hinzugerechnet, nimmt es nicht Wunder, daß die englische Nationalmannschaft keine Mannschaft für große Turniere ist. Im Sommer werden wir sehen, ob es dem italienischen Taktikfuchs Fabio Capello gelungen ist, der Drei Löwen-Elf eine kräfteschonendere Spielweise beizubringen - schonend für jene Kräfte, die eine aufreibende Saison übriggelassen hat. Im Stahlbad der Premier League verglüht die physische Substanz nicht nur der englischen Nationalmannschaft. Seit Gründung der EPL haben 177 Franzosen in der englischen Eliteliga gespielt. Das vorzeitige Ausscheiden des amtierenden Weltmeisters Frankreich bei der WM 2002 in Japan und Südkorea sowie die Startschwierigkeiten der Equipe Tricolore bei der letzten Weltmeisterschaft werden von Experten darauf zurückgeführt, daß die französischen Spieler nach einer langen Saison nicht nur physisch ausgepowert, sondern auch unfähig seien, sich zu motivieren. Derlei mentale Verschleißerscheinungen sind freilich weder auf England-Legionäre noch auf Franzosen beschränkt: Das Scheitern der favorisierten argentinischen Nationalmannschaft bei der WM 2002 spricht eine ebenso deutliche Sprache. Wie die Franzosen, so standen auch die Spieler der Albiceleste ausnahmslos bei italienischen, spanischen und englischen Renommierclubs unter Vertrag. Manche von ihnen hatten nicht nur bis zum letzten Spieltag um die nationalen Meisterschaften mitgespielt, sondern auch um die Champions League. In Südamerika zieht sich die WM-Qualifikation zuweilen bis in das Frühjahr des WM-Jahres hin. Wenn ein solcher Spieler dann bis in die letzten Minuten des letzten Saisonspiels um den Gewinn der Meisterschaft gekämpft und gebangt hat, fällt mit dem Saisonende die aufgebaute und künstlich prolongierte Anspannung abrupt in sich zusammen. Jeder ist sich darüber im klaren, dass es nichts Größeres in der Karriere eines Fußballprofis gibt, als bei einer Weltmeisterschaft zu spielen. Wer hingegen binnen einer einzigen Spielzeit zwei- oder dreimal die knockout-Situation durchstehen musste, für den bleibt eine solche Einsicht abstrakt. Er vermag, was nach einer solchen Saison an physischen und mentalen Reserven noch vorhanden sein mag, nicht mehr abzurufen. In einer solchen Situation unterlaufen – wie bei der WM 2002 geschehen – sogar einem Zidane peinliche Stockfehler (Zidane hatte wenige Wochen vor Beginn der WM-Endrunde das Champions League-Finale gegen Bayer 04 Leverkusen mit einem spektakulären Volley von der Strafraumgrenze entschieden. In Japan/Südkorea wirkte er, als wäre er nur physisch anwesend). Link "The future`s so bright, I gotta wear shades" Von Coriolan am Sa, 29.5.2010, 14:37, bearbeitet, (3x) |
||||
|
||||
|
||||
|
http://sportbild.bild.de/SPORT/fuss ... bundesligisten-dabei.html
Sport Bild hat eine Bildergalerie mit den 20 umsatzstärksten Fußballclubs angefertigt. Spiegelt so ziemlich die aktuellen Verhältnisse wieder: Nur zwei spanische Vereine und kein italienischer Club ganz vorne dabei. "Jede vergangene Zeit war besser" - Jorge Manrique |
||||
|
||||
|
||||
|
Chelsea hinter Arsenal.
Arsene Wenger betreibt eine sehr vorsichtige Transferpolitik, der letzte Kracher, den er an Land gezogen hat, war der Russe Andrej Arshavin. Arsenal muß schließlich das fette neue Emirates-Stadion abbezahlen. Das alte Arsenal-Stadion, Highbury, war wegen der kuriosen Stimmungsarmut, die darin herrschte, auch unter dem Spitznamen
Zitat:
Highbury the library bekannt. "The future`s so bright, I gotta wear shades" Von Coriolan am Mi, 10.3.2010, 14:31, bearbeitet, (1x) |
||||
|
||||
|
||||
|
Da ich bislang keine Video-Zusammenfassung des gestrigen Spiels zwischen ManU und Milan (4-0) habe finden können, hier erstmal ein Clip über das Hinspiel, das ManU auswärts mit 3-2 gewann:
Link edit: Der italienische Kommentator hört sich an wie der Leadsänger von Geier Sturzflug. "The future`s so bright, I gotta wear shades" Von Coriolan am Do, 11.3.2010, 18:35, bearbeitet, (1x) |
||||
|
||||
|
||||
|
In Italien spielen und dann sterben - Max Merkel über die raffinierteste Fußballnation der Welt
Der Text war ein Vorabdruck aus Merkels Buch Geheuert, Gefeiert, Gefeuert von 1979. Mein Vater, selbst Trainer im mittleren bis gehobenen Amateurbereich (Bezirksober-, Landesliga), hat sich das Buch damals gekauft, und ich hab`s dann auch mit Begeisterung gelesen.
Zitat:
Du kannst Italiens Armee beschimpfen, der Luftwaffe nachts die Tragflächen abbauen und allen Schiffen in Genua, Neapel und Palermo gleichzeitig das Öl ablassen, macht nichts, nur darfst du nie sagen, Italiener könnten nicht Fußball spielen, die stellen dann über Nacht einen Sturm mit Garibaldi, Diavolo und dem Duce auf. "The future`s so bright, I gotta wear shades" |
||||
|
||||
|
||||
|
Hier also, wie angekündigt, eine Zusammenfassung des CL-Achtelfinal-Rückspiels zwischen Manchester United und dem AC Milan vom letzten Mittwoch: Auch vor 3 Jahren hatte ManU das Hinspiel mit 3-2 gewonnen, im Rückspiel in San Siro dann aber deutlich seine Grenzen aufgezeigt bekommen - viel deutlicher, als das Ergebnis (3-0) aussagt. Milan gewann dann auch das Finale gegen den FC Liverpool. Trotz spektakulärer Neueinkäufe, etwa der beiden Brasilianer Pato und Ronaldinho, ist der Kader von Milan noch immer strukturell überaltert - Guiseppe Favalli bspw. hat noch gegen Lothar Matthäus und Andreas Brehme gespielt, und deren Zeit bei Milans Lokalrivalen Inter Mailand endete bekanntlich 1992.
Außerdem hat Milan, von finanziellen Nöten geplagt, seinen besten Spieler, den Brasilianer Kaka, im letzten Sommer an Real Madrid verkaufen müssen. Ronaldinho wiederum, Superstar der Barca-Mannschaft, die 2006 die Champions League gewann, rennt seit nunmehr 3 Jahren seiner alten Form hinterher - er, der vielleicht von allen Fußballspielern aller Zeiten die höchste natürliche Begabung für das Spiel besitzt, ist nur noch ein Schatten seines früheren Selbst. Sein letztes Länderspiel hat er im Frühjahr 2007 bestritten, dann hat Brasiliens Nationalcoach Carlos Dunga (vielen noch bekannt als Spieler des VfB Stuttgart) den schwächelnden Superstar nicht einmal mehr in den Kader berufen. Der Mannschaft des AC Milan, deren Durchschnittsalter noch vor kurzem bei 33 Jahren lag, hat Ronaldinho bislang nicht helfen können, auch wenn sein Genie in letzter Zeit vereinzelt wieder aufgeblitzt ist. Kurzum: Es steht nicht gut um den italienischen Fußball. Wenn eine italienische Mannschaft eine derart kapitale Niederlage erleidet, muß im italienischen Fußball wirklich etwas im Argen liegen - selbst wenn der Gegner Manchester United hieß. Link Morgen dann ein paar Bemerkungen zur Lage der Nationalmannschaft nach dem ernüchternden Länderspiel gegen Argentinien (0-1); und speziell zu der Frage, ob Yogi Löw nach der Weltmeisterschaft im Amt bleiben sollte (oder nicht). "The future`s so bright, I gotta wear shades" Von Coriolan am Sa, 13.3.2010, 3:48, bearbeitet, (1x) |
||||
|
||||
|
||||
|
Juhu, Hertha BSC ist so gut wie abgestiegen !
"The future`s so bright, I gotta wear shades" |
||||
|
||||
|
||||
|
Link Mal sehen, wie lange es dauert, ehe die "Glazer out"-Rufe der ManU-Fans den Vorwurf des "Ant-eye Sam-eyed-izzim" nach sich ziehen... edit: Schon passiert "The future`s so bright, I gotta wear shades" Von Coriolan am Sa, 13.3.2010, 22:38, bearbeitet, (3x) |
||||
|
||||
|
||||
|
[quote="Coriolan"]Juhu, Hertha BSC ist so gut wie abgestiegen !
[/quote]
Dann gibt es Freundschaftsspiele gegen UNS in Liga 2 ... der KSC ("Superteam aus Baden") hat gewonnen und wird wohl nicht absteigen ... hoffe ich ... |
||||
|
||||
|
||||
|
Neulich, als Bremen in Valencia 1-1 spielte, habe ich an euch denken müssen, an das "Wunder vom Wildpark" = den 7-0 Sieg der von Winnie Schäfer gecoachten KSC-Mannschaft gegen den hochfavorisierten FC Valencia im Dezember 1993. Karlsruhe war im Hinspiel streckenweise vorgeführt worden, bei Valencia, das von Guus Hiddink trainiert wurde, spielten internationale Superstars wie Penev (Bulgarien), Mijatovic (Jugoslawien) und Belodedici (Rumänien). Mit Kraft und bedingungslosem Einsatzwillen konnte ein Underdog wie der KSC damals noch über ein talentierteres Team triumphieren.
Ich erinnere mich noch genau an jenen magischen Abend: Wir hatten einen äußerst zähflüssigen Convent, der sich über Stunden hinzog (einer von uns, Sohn eines hochrangigen evangelischen Geistlichen, war von einer aus Jordanien stammenden "weißen Hexe" einer Gehirnwäsche unterzogen worden). Plötzlich betrat ein Typ namens Lindenblatt den Raum und sagte, es stünde 5-0 für den KSC. Ich dachte, er wolle uns zum Besten halten. "The future`s so bright, I gotta wear shades" |
||||
|
||||
| Schnellantwort | |
|
|
|
|
Anti-Spam-Frage: |
|
|
Ihre Antwort:
|
|