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Die Tage kam auf der Heise-Seite folgende Meldung:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/94273
Zitat:
"Brain Enhancer" im Test Die Forschung hat in den letzten Jahren mehrere neue Methoden entwickelt, die die Gehirnleistung des Menschen verbessern sollen. David Ewing Duncan, Reporter des Technologiemagazins Technology Review, wagte den Selbstversuch: Er testete die so genannte Elektro-Hirnstimulation, die die Merkfähigkeit verbessern soll, sowie die Anti-Müdigkeitspille Provigil auf ihre Wirkung. ... Die Pille Provigil (deutscher Produktname: Vigil) dient eigentlich der Bekämpfung von Schlafstörungen, Dauermüdigkeit und Jetlag. Es wird vor allem bei Narkoleptikern verschrieben. Der Hauptwirkstoff Modafinil beeinflusst laut dem Hersteller Cephalon nur die Wachheit – während andere Stimulanzien wie Kaffee und Amphetamine das ganze Gehirn aufputschen. Wissenschaftler fanden heraus, dass der Wirkstoff außerdem das Kurzzeitgedächtnis und das Planungsvermögen von Testpersonen steigerte. Andere Forscher gaben das Medikament völlig übermüdeten Probanden, die dann in einem Hubschraubersimulator sehr gute Leistungen zeigten. Hier der Bericht über den Selbstversuch: http://www.heise.de/tr/artikel/94101 Im Heiseforum ( Dieses Thema ist natürlich durch die Doping-Vorfälle in letzter Zeit bei der Tour etwas sensibel. Aber ich weiss, das manche Leute für ihr Studium oder die Arbeit Aufputschmittel (oder gar Drogen) nehmen, um diese bewältigen zu können. Ich bin selbst langsam auch wieder an der Grenze. Diesen Artikel schreibe ich mit gewaltigem Konzentrationsaufwand. Natürlich nehme ich nur die Bürodroge Nr. 1: Kaffee. Diesen Konsum versuche ich jedoch nicht Überhand nehmen zu lassen. Auch ist ab und an eine Aspirin drin, gerade wenn wieder diese ekligen Kopfschmerzen kommen (versteifter Nacken etc.). Nun stellt sich aber eine ethische Frage: was, wenn diese Mittel den Medikamentenruf verlieren? Was wenn in, sagen wir 20 Jahren, die grossen Firmen unter der Hand diese Mittel anbieten oder gar deren Einnahme fordern - als "work-life-balance Konzept"? Arbeit sollte meiner Meinung nach irgendwo sinnstifend sein. Oftmals laugt sie aber aus und vielmals kann man im sinnlosen Präsentations-Blabla mancher Leute keinen Sinn erkennen. |
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Nur kurz: Ganz neu ist so etwas nicht. Im Zweiten Weltkrieg (und danach noch im Extrembergsteigen der 50er Jahre) gab es da Pervitin.
Und sicher auch noch andere "glatte, postive" Drogen - Sachen, die leistungsfähiger und nicht genußfähiger machen sollen. Na, in der Regel werden dann auch irgendwann die Nachteile offenbar. Bei mir: Kaffee in recht großen Mengen, Tee als ununterbrochenes Standardgetränk, sobald ich keinen Kaffee mehr mag, leider Gottes viel zuviel Nikotin. Bei Schmerzen (Schädel - selten, Rücken ab und an) ASS oder Paracetamol, Wein ziemlich häufig, der Sommers auch gern mal Bier des Abends als Genußdrogen. Was ich nicht abkann, ist tagsüber Alkohol zu trinken, auch nicht zum Essen ein Glas Wein, oder so. So gern ich abends Wein trinke, am Tag finde ich das scheußlich. |
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Bei dem Pervitin-Wikipedia-Link
Werner Pieper (Hrsg.): Nazis on Speed - Drogen im 3. Reich. Löhrbach: Pieper and the Grüne Kraft 2002. Ich trinke keinen Kaffee, sonder bin bei der Besatzerbrause hängengeblieben
Tee und Eistee trinke ich auch sehr gerne. Alkohol geht bei mir immer. Aspirin und Vioxx (jaa ich habe noch welche!) als Schmerztabletten und ab und an Fischöl. "Jede vergangene Zeit war besser" - Jorge Manrique |
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Pictures of Lily hat geschrieben:
Aspirin und Vioxx (jaa ich habe noch welche!) als Schmerztabletten und ab und an Fischöl. Haha jaja Fischöl und manchmal kriegstes auch nicht runtergeschluckt bei 2 Promille... |
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Zitat:
Haha jaja Fischöl und manchmal kriegstes auch nicht runtergeschluckt bei 2 Promille... Zwinkern Ich hab genau gewusst, dass du das schreibst "Jede vergangene Zeit war besser" - Jorge Manrique |
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Die gute Panzerschokolade
Auch heute setzt die US Airforce und die Navy für ihre Piloten Aufputschmittel ein. Verständlich bei dieser enormen Belastung, wo der Geist hellwach sein muss. Manche Piloten berichten von "go" und "no go" Pillen zum Aufwachen/Schlafen. Das man seinen Körper dabei natürlich zugrunde richtet ist eine ganz andere Sache.
Aber mal echt: ich glaube, dass in manchen Firmen für die "High Potentials" ein kleiner Knopf stehen wird, der solche Stromstösse ermöglicht. Dann brauchen Manager immerhin keinen Koks mehr zu nehmen |
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