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Wütende Palästinenser stürmen EU-Büro Die Proteste in der muslimischen Welt gegen Karikaturen des Propheten Mohammed in dänischen und norwegischen Zeitungen werden gewalttätig. Im Gaza-Streifen wurde ein EU-Büro gestürmt, die Hamas forderte zum Boykott dänischer Produkte auf. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,398131,00.html Tja, aber Geld aus dem "ungläubigen" Europa wird gerne genommen ....
Zitat:
Hamas bittet Europa um Finanzhilfe Die Drohungen der internationalen Gemeinschaft sorgen bei der Hamas für Unruhe. Wenige Stunden vor dem Beginn der Londoner Nahostkonferenz forderten die radikalen Islamisten, die Unterstützung für die palästinensische Autonomiebehörde nicht zu stoppen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,398109,00.html Nachtrag: http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=24303
Zitat:
Mohammed mit Turban Eine der umstrittenen Karikaturen zeigt Mohammed mit einem Turban in Gestalt einer Bombe samt brennender Zündschnur. Grund für die Veröffentlichung war laut Redaktion die öffentliche Kritik daran, dass kein dänisches Medium es heute wage, kritisches Material über den Islam zu publizieren. „Die Publikation war ein Test, inwieweit die Angst vor moslemischen Vergeltungsaktionen begonnen hat, die Meinungsfreiheit in Dänemark einzuschränken“, sagte ein leitender Redakteur der Zeitung. Meine Meinung: ich halt es grundsätzlich für kritisch, religiöse Dinge in den Dreck ziehen zu wollen. Aber hier ist Schluß! Die westliche Welt sollte sich wirklich nicht vorschreiben lassen, wie ihre freie Presse zu berichten hat! Von Harki am Fr, 12.2.2010, 16:42, bearbeitet, (1x) |
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Hmm, die offizielle Webseite ist (wie erwartet) wohl nicht zu erreichen.
Das scheint schon ein paar Monate zurückzuliegen. |
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Hähä, danke! Ich hatte auch gerade gesucht, aber Du warst schneller.
Nun, dann essen sie jetzt im Gaza-Streifen also nicht mehr die leckere dänische rotgefärbte Fleischwurst. |
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Zur Erklärung: Raistlin hatte hier zuerst zu dem Bild verlinkt - er hatte es nicht mit [ img ] eingebunden, sondern nur die URL gepostet. Dann hatte er auch das in wohlüberlegter Rücksichtnahme wegen möglicher rechtlicher Konsequenzen für diese Seite wieder gelöscht. Danke, nochmals, für die Vorsicht.
In der Zwischenzeit hatte ich selbst das Bild aber schon auf meinen Webspace hochgeladen und eingebunden. Ich denke mir einfach mal, daß das nicht unter den § 166 StGB fällt, der da lautet:
Zitat:
§ 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. Wenn es doch darunter fiele, würde ich mir überlegen, ob ich noch im richtigen Staate lebte. Eine andere Frage ist allerdings das Urheberrecht.
Ich hatte mir einfach gedacht, das etwas, das in Gaza derartige Reaktionen hervorruft, unbedingt weiterverbreitet zu werden verdient. Grundsätzlich. Darauf - nachher, nach Dienstschluß - einen großen Schluck dänischen Aquavit!
Unter künstlerischen Gesichtspunkten verdient sie Karikatur allerdings nicht, weiterverbreitet zu werden. |
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Wenn (!) ich das richtig verstehe (d.h. wenn ich den dänischen Text richtig dechiffriere), entschuldigt sich "Jyllands Posten" bei den Moslems, und zwar auf arabisch:
http://www.jp.dk/ Schlapp. Typisch Skandinavier. |
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JP hatte sich bisher eigentlich als recht standhaft erwiesen. Leider ist weder mein Dänisch noch mein Arabisch auch nur annähernd ausreichend um den Text zu verstehen.
Eine Suche hat zudem ergeben, daß es im Netz keinen Webseite-Übersetzer für Dänisch oder Arabisch gibt.
Generell bin ich kein Freund von überzogenen religionskritischen "Schmähungen", aber nehme sie hin, solange sie nicht gerade in Kirchen etc. stattfinden. Als Christ ist man wohl durch zahllose ans Kreu genagelte Scheine, nackte Frauen, Frösche etc. schon soweit abgestumpft, daß man das hinnimmt, da das sowieso mehr über die Urheber als die christliche Religion sagt
Was mich immer verwundert ist, daß solche Dinge die gesamte muslimische Welt in Aufruhr versetzen, aber es gleichzeitig mit einem Schulterzucken hingenommen wird, wenn Tausende (z.B. im paktistanischen Erdbebengebiet oder nach dem Tsunami) sterben, auch weil sie die "muslimischen Brüder" (im Gegensatz zu den "Ungläubigen") einfach nicht drum kümmern. Diese "Gott gibt und Gott nimmt" oder "Allah wollte es so" Passivität in solchen Fällen kontrastiert dann doch erheblich mit der Aktivität die solche Karikaturen, angebliche Koranschändungen etc. hervorrufen. |
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Es war natürlich angreifbar, sich über einen Text aufzuregen, den man gar nicht lesen kann. Ich halte es aber dennoch für schlechten, weil schlappen Stil, der zu erwartenden Flut von erzürnten arabischen Besuchern der Seite zumindest insofern entgegenzukommen, daß man ihnen fett auf der Startseite einen arabischen Text präsentiert. Meiner Ansicht nach ist schon das Kapitulantentum. Sollen sie doch Dänisch lernen, wenn sie eine dänische Zeitung lesen wollen.
Sie haben den Text jetzt aber schon von der Startseite entfernt. Deiner Verwunderung über die Aufregung des Mobs in Gaza kann ich nur ebenso zustimmen wie Deinen übrigen Ausführungen. Ein besonderer Klopfer ist auch, daß die "Organisation der islamischen Konferenz" laut heutiger FAZ eine Entschuldigung von der dänischen und der norwegischen Regierung gefordert hat - die scheinen davon auszugehen, daß die einen ebenso großen Einfluß auf die Zeitungen in ihren Ländern haben wie das bei ihnen selbst üblich ist. Was die Karikaturen angeht (es sind ja nur zwei von zwölf), kann ich nur sagen, daß ich sie für schlecht, geschmacklos und fad, aber nicht für besonders beleidigend halte. Natürlich ist mir klar, daß schon die bloße bildliche Darstellung des Propheten für einen frommen Moslem blasphemisch ist. Na und? Wir sind aber keine frommen Moslems. Es muß - ich wiederhole das - um jeden Preis der Eindruch vermieden werden, man beuge sich im Westen in irgendeiner Form den religiösen Geboten des Islams oder einer anderen fremden Religion. Je eher und je mehr man diesen Leute nachgibt, desto früher und leichter werden sie beim nächsten sich bietenden Anlaß wieder anfangen herumzuschreien. Natürlich ist es auch geschmacklos, das heilige Buch einer fremden Religion respektlos zu behandeln - das versteht sich von selbst. Angesichts des Geschreis über die angeblichen "Koran-Schändungen" in Guantanamo wäre es allerdings meiner Ansicht nach durchaus angezeigt gewesen, wenn zum Beispiel ein ranghöherer westlicher Politker einmal vor laufenden Kameras einen Koran mit einer wurstigen Geste beiseite geschoben hätte- natürlich nicht in die Ecke geschmissen, oder so, ihn aber ostentativ nicht als Heiliges Buch behandelt hätte. Aber dazu lang dann bei den Washingtoner Hühnerhabichten der Mumm nicht. Nochmals: Man darf bei solchen Manifestationen moslemischer Enthusiasmiertheit alles machen, nur eines nicht, nämlich nachgeben - oder auch nur den Anschein erwecken, als gäbe man nach. |
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Ich kann Euch da nur zustimmen!
Persönlich würde es mir nie einfallen, eine Religion zu verunglimpfen. Ich achte den Glauben anderer, nur verlange ich, der ich ausserhalb des jeweiligen religiösen Referenzrahmens lebe - damit in Ruhe gelassen werde! (Nach theologischem Maßstab gemessen, müsste eine "Beleidigung" von Jesus am Kreuz eigentlich "strenger" zu bewerten sein) Der Westen ist nicht islamisches Gebiet und wird dies nie sein! Dies ist unser "Gebiet des Krieges" (dar al-harb) und die islamischen Staaten können gerne versuchen es mit "Feuer und Schwert" zu erobern. Ich prophezeie, das diese Versuche im zusammengefassten Feuer der IDF schon an den israelischen Grenzen enden werden
[Die lahme These bezüglich der demographischen Entwicklung lassen wir jetzt mal beseite, Europa hat in seiner Geschichte schon mehr durchgemacht. Wer Völkerwanderungen, schlimmste Seuchen und die katastrophalsten Kriege der Weltgeschichte überstanden hat ...] Nochmal: ich achte alle Religionen und ich denke das die drei grossen monotheistischen Religionen [auf das theologische Problem der Trinität will ich jetzt nicht eingehen] sich eigentlich recht gut "eingependelt" haben im gegenseitigen Umgang miteinander. Jeder hat sein Gebiet, es gibt Austausch untereinander - alles ist eigentlich gut. Sollte es zumindest ... Ausserdem haben wir eine freie Presse, keine "Informationsminister" oder "Religionspolizei" und langsam wird es Zeit die westlichen Werte standhaft zu verteidigen! 'Tschuldigung, aber das musste mal gesagt werden, auch wenn meine Vorredner in die gleiche Kerbe geschlagen haben. Aber ich muss meine Wut etwas kanalisieren |
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Wolfgang Günter Lerch kommentiert den Fall in der heutigen FAZ, treffend, wie ich meine:
Zitat:
Glosse Politik
Dänische Freiheit wgl. Es gibt noch immer Leute, die den "Zusammenprall der Kulturen" für die Erfindung eines unwissenden Politologen halten. Doch die jüngsten wütenden Proteste von Hamas-Anhängern in Gaza und andernorts gegen Mohammed-Karikaturen in skandinavischen Zeitungen machen deutlich, wie groß die Unterschiede zwischen einer arabisch-muslimischen und einer europäischen Gesellschaft sind. In einem Land wie Dänemark, wo der erste "Streitfall" auftrat, herrscht künstlerische Freiheit, in die sich weder Staat noch Politik einmischen. Allenfalls der Geschmack, über den sich freilich streiten läßt, kann eine Grenze ziehen. Religionskritik, auch satirische, ist so normal wie die Kritik an anderen Sachverhalten. In vielen wenig säkularisierten Gesellschaften des Nahen Ostens versteht man das nicht und empfindet Darstellungen des Propheten als Beleidigung, obzwar auch islamische Künstler in der Vergangenheit den Propheten in Miniaturen dargestellt haben. [...] Text: F.A.Z., 31.01.2006, Nr. 26 / Seite 10 |
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Die Dänen haben sich anscheinend tatsächlich entschuldigt, nachdem sie dieses ganze Theater über einen Monat durchgehalten haben.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,398131,00.html Fragt sich warum? Aus wirtschaftlichen Erwägungen, auf Druck der EU oder einfach weil der Klügere nachgibt (bis er der Dumme ist )?
Wir sind uns ja einig, daß man Religion nicht unbedingt zum Ziel von Spott und Herabsetzung machen sollte, der eben auch, daß man sich die überzogenen Reaktionen darauf nicht gefallen lassen darf. Von frei_sein am Di, 31.1.2006, 11:29, bearbeitet, (1x) |
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Peinlicherweise nicht ganz zum erstenmal stelle ich fest, daß mir ausgerechnet eine Artikel von Henryk Broder aus der Seele spricht. Der Typ ist ohne Zweifel ein Widerling, aber er kann schreiben und ein Feigling ist er auch nicht. Und das ist ja schonmal eine ganze Menge wert.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,398418,00.html daraus:
Zitat:
Wie nennt man so etwas? Vorsorgliche Kapitulation? Selbstmord aus Angst vor dem Tode? Beitrag zum multikulturellen Leben, bei dem die eine Seite beleidigt spielt und die andere sich umgehend von sich selbst distanziert? Oder schlicht: Wechselspiel von Erpressung und Opportunismus?
[...] Seitenwechsel der "taz" Und die "taz" hat die Seite gewechselt. Ein Kommentar, der heute im Blatt steht, fängt mit dem Satz an: "Sie wusste, was für ein Süppchen sie da kochte, die dänische Zeitung Jyllands-Posten, die als Sprachrohr des rechtsreaktionären Dänemark gilt..." Ob das wahr ist, müsste noch geklärt werden. In jedem Fall bedeutet der Satz, dass Meinungsfreiheit ein Privileg linksreaktionärer Organe wie der "taz" ist und bei "rechtsreaktionären" Blättern aufgehoben wird. "Jyllands-Posten" könne, heißt es in dem Kommentar, "auf eine ungute Vergangenheit des unverblümten Antisemitismus in den dreißiger Jahren zurückblicken", heute kühle sie "ihr Mütchen" lieber an den Muslimen. Von der spießigen Sprache abgesehen, die man heute nur noch ab und zu im "Neuen Deutschland" findet, ist ein solcher Vorwurf nur dumm und frivol, wenn man weiß, dass die Dänen fast ihre gesamte jüdische Bevölkerung mit Booten nach Schweden gerettet haben und dass der dänische König zur Zeit der Besatzung einen gelben Stern an seinem Anzug trug. Offenbar hat der "unverblümte Antisemitismus", den "Jyllands-Posten" in den dreißiger Jahren angeblich verbreitete, die Dänen nicht davon abgehalten, doch das Richtige zu tun. Während die "taz", die vor ein paar Jahren noch für Rushdie und die Meinungsfreiheit eingetreten ist, heute Verständnis für die Reaktionen auf die "unappetitlichen Karikaturen" äußert, die nicht ansatzweise so "unappetitlich" sind wie es Monty Pythons Jesus-Satire "The Life of Brian" war. Wie würde die "taz" reagieren, wenn christliche Fundamentalisten zu einem Boykott Englands aufrufen würden? Es hat sich was geändert im öffentlichen Bewusstsein nach dem 11. September 2001, nach den vielen Anschlägen von Ankara bis Madrid, nach den al-Dschasira-Bildern von geköpften Geiseln. "Bestrafe einen, erziehe hundert", hat Mao gesagt. Bedrohe einen, schüchtere eine Million ein, könnte es heute heißen. Von Harki am Di, 31.1.2006, 22:35, bearbeitet, (1x) |
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guter Artikel von Broder zum JP-Fall auf Spiegel Online:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,398418,00.html ... auch wenn die Karikaturen in der Tat sehr schwach sind. |
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Geteilt: Mi, 1.2.2006, 0:10 Uhr von Harki Von Palisrael-Strick in der Rubrik Politik |
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Ich habe mir erlaubt, die den Karikaturen-Aufruhr betreffenden Beiträge aus dem Palisrael-Thread zu einem eigenen Thema zu machen - das scheint mir insofern sinnvoll, als der Krawall sich ganz offensichtlich nicht auf Palästina beschränkt.
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Des weiteren koche ich vor Wut.
Ich meine, die Zeitung hat sich - überflüssiger- und schlapperweise - entschuldigt, nicht wahr? Aber die Stinker schlagen weiter Krawall, es werden weiter dänische Fahnen verbrannt. Auch die dänische und die norwegische Regierung sollen sich entschuldigen. Das fordern nicht nur die Stinker auf der Straße, sondern auch ihre Regierungen - siehe z.B. die gestern zitierte Forderung der OIC. Daß da nur mehr eine Minderheit auf den Straßen randaliert, ist mir schon klar. Auch in der islamischen Welt hat der Großteil der Menschen keine Zeit, sich an Demos zu beteiligen. Wie hier auch. Aber die Mehrheit trägt ganz offensichtlich die Boykott-Aufrufe mit. Widerstand regt sich ganz offensichtlich nicht. Was jetzt von den Moslems in Deutschland zu erwarten wäre, wäre eine klare Distanzierung von den anti-europäischen Ausschreitungen, wären spontane Solidaritäts-Bekundunden gegenüber Dänemark und Norwegen. Bitte. Wir warten. |
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Tut mir leid, ich weiß, das diese Wut irrational ist, und das im Grunde niemandem mit ihr gedient ist. Aber ich kann und will mich hier keineswegs beherrschen. Gerade angesichts der Abwiegler bei uns und angesichts der obskuren skandinavischen MinisterpräsidentInnen, die jetzt die Entschuldigung der Jütlands-Postillen als einen "vernünftigen Schritt", oder so, würdigen. Wenn es diese Feinde im Inneren nicht gäbe, wäre die ganze Affäre ohnehin kein Problem.
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