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Die 5. Kolonne meldet sich zu Wort:
http://www.duesseldorf-blog.de/2007 ... n-wahrnehmungsstoerungen/
Zitat:
Sollte noch irgendjemand gezweifelt haben, ob es richtig war, dass Jacques Tilly den Terror-Wagen “Klischee und Wirklichkeit” gebaut hat - jetzt dürften die Zweifel verflogen sein. Denn jetzt hauen die Grünen auf ihn ein. Damit ist der Beweis erbracht: Alles richtig gemacht! Volker Beck erklärte heute, er sehe in dem Wagen eine “Verunglimpfung aller Muslime” und konstatierte, die “Mehrheit der Jecken” sei nicht dafür, “dass Islamverachtung salonfähig gemacht wird.” ... |
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Zitat:
Paris (AFP) - In Frankreich ist der Prozess um den umstrittenen Abdruck von Mohammed-Karikaturen mit einem Freispruch zu Ende gegangen. Der Chefredakteur des Satire-Magazins "Charlie Hebdo", Philippe Val, wurde durch die 17. Pariser Strafkammer vom Vorwurf der "öffentlichen Beleidigung einer Personengruppe wegen ihrer Religion" entlastet. Die Zeitung hatte im Februar 2006 die zwölf zuerst in der dänischen Zeitung "Jyllands Posten" erschienenen Zeichungen veröffentlicht und eigene Karikaturen hinzugefügt. Dagegen hatten der Verband islamischer Organisationen in Frankreich (UOIF) und die Große Moschee von Paris geklagt. Quelle/weiter: http://www.afp.com/deutsch/news/stories/... Quelle: AFP - Topthemen The News / wire stories |
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Verschmolzen/verschoben: Do, 22.3.2007, 17:59 Uhr von Harki Von dem ehemaligen Thema "Freispruch im Pariser Prozess zu Mohammed-Karikaturen (AFP - Topthemen)" in der Rubrik Feed-Rattenloch |
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Harki hat geschrieben:
In Paris beginnt allen Ernstes ein von moslemischen Organisation angestrengter Prozeß gegen "Charlie Hebdo" - wg. Nachdruck der Karikaturen. Gut so. |
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Immerhin hat da der "gute" Chirac mal nicht seinen Willen bekommen und das Gericht hat sich gegen den Willen des alten Präsidenten auf die Linie des hoffentlich neuen Präsidenten begeben, trotz der Unterstützung der Kläger durch Chiracs Truppen.
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Ich habe mir gerade auf arte die ausgezeichnete Dokumentation "Teuflische Karikaturen" von Karsten Kjaer angeschaut. Ich muß sagen: Ich bin begeistert.
Gut, die subjektivistische Perspektive ("ich frage mich, was...") war stellenweise schon ein bißchen übertrieben. Aber der Grundtenor und der Stil haben mir außerordentlich gefallen. Er hat einen ganz klaren Standpunkt und läßt niemals auch nur den Hauch eines Zweifels daran aufkommen. Dennoch fährt er zu den "Haßpredigern" und läßt sie sehr fair zu Worte kommen. Er läßt sie reden, er wird nicht selbst zum Haßprediger - und läßt gerade dadurch die Motivation dieser Leute deutlich werden. Er fragt engagiert, aber stets höflich, vor allem nie ölig, inquisitorisch und selbstgerecht. Er bleibt fair. Kjaer schafft es, das Vertrauen, nun, zumindest den Respekt von Leuten zu gewinnen, die ihm ganz fern stehen, ohne sich anzubiedern. Bewegend die Szene, in der der alte Basidschi - einer der Einpeitscher der Haß-Demos in Teheran - von seinen im Krieg gegen den Irak gefallenen Söhnen erzählt. Dieses Dokumentation ist im besten Sinne erhellend, aufklärerisch. Kjaer macht das, was ein guter Journalist machen sollte, und macht das nicht, was schlechte Journalisten viel zu oft machen. Diese Fernsehdokumentation war geradezu eine kleine Demonstration abendländischer Grandezza. (Broder ist auch mit von der Partie. )
Und schließlich dann, in dem Teil der Sendung, der in Teheran spielt: "Die Iraner haben mit den westlichen Gesetzen zum Holocaust einen wunden Punkt getroffen. Unsere beste Antwort darauf wäre, diese Gesetze abzuschaffen." Also: , Karsten Kjaer.
Von Harki am Mi, 17.10.2007, 1:26, bearbeitet, (3x) |
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*Schubs*
Wir nehmen erfreut zu Kenntnis, daß der Perlentaucher die SZ anläßlich ihrer Rechtfertigungslitanei tadelt.
Zitat:
Nach dem dem Mordanschlag Kurt Westergaard stellt sich für Chef der SZ-Feuilletons (das die Karikaturen nicht abdruckte), Andrian Kreye, ernstlich die Frage: "Was zählt mehr? Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit? Oder der Respekt für religiöse Gefühle?" Eine Frage, die er dann aber besonders im Falle der Karikatur Westergaards für hinfällig erklärt, denn anders als Rushdies Roman "Satanische Verse" ist die Zeichnung Westergaards für Kreye sowieso nicht zu verteidigen:
(...) Mit der Behauptung der Dummheit der Karikaturen, die sie ihre Leser niemals überprüfen ließ, entlastet das Feuilleton der SZ sein schlechtes Gewissen über die eigene Feigheit nicht zum ersten Mal, http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,669914,00.html Es wundert nicht, daß man sich bei der SZ dann noch von Wolfgang Benz Schützenhilfe holt. Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
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Also, schon die Idee, ein Menschen- oder ein Bürgerrecht (mir behagt der Begriff "Grundrechte" grundsätzlich nicht, aber das ist ein anderes Thema) auch nur im Sinne einer rhetorischen Frage auf eine Ebene mit dem Schutz von irgendwelchen Gefühlen zu stellen, kann nur einem Literaten, Intellektuellen und/oder Feuilletons-Schmierfinken kommen, der anscheinend seine eigenen "Texte" am liebsten verfassungsrechtlich und strafrechtsbewehrt vorm Nicht-Ernstgenommenwerden geschützt sähe.
Und Stoiber und ähnlichen, die nach den Stimmen der deutschen Rest-Christen schielen, denen kann er natürlich auch kommen. Ferner kotzt es mich hier wieder einmal an, ausgerechnet von Linksliberalen im schönen Bündnis mit islamischen Fundamentalisten als "Christ" angesprochen zu werden, während einer mit Migri-Hintergrund aus der "islamischen Welt" ebenso selbstverständlich als "Muslim" gezählt wird. Hier verwenden Linksliberale, islamische Fundamentalisten, christliche Zeloten, dörfliche CSU-Stimmenfänger und das PI-Geschmeiß die gleichen Maßstäbe. Ein autochthoner Deutscher ist fast nie primär "Christ" und ein Deutschtürke ist fast nie primär "Moslem". |
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Zur Verteidigung der Karikatur (nicht etwa des Karikaturisten oder des Rechtes auf freie Meinungsäußerung) nun ein äußerst plumper, dumpf-islamophober Artikel in der Online-Welt, verfaßt von einem italienischen Literaten und Philosophen:
http://www.welt.de/die-welt/kultur/ ... cht-Mohammeds-nicht.html#
Zitat:
dass der Begründer des Islam seine Karriere als Karawanenräuber und Mörder begonnen und als Herrscher von Medina Attentate auf politische Gegner sowie den Genozid Und so weiter, und so fort. Man kennt das, es wird Wochenende, die Welt braucht Klicks und mobilisiert mithin ihr Kommentiervieh. #2tw_ot Von Harki am Fr, 8.1.2010, 10:24, bearbeitet, (1x) |
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Zitat:
ein äußerst plumper, dumpf-islamophober Artikel Wahrlich. Übelriechender Neocon-Müll. Der Springerpresse würdig. Don`t pee on my leg and tell me it`s raining |
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Aus der Abteilung: "Warum linksliberal ein Schimpfwort ist":
Zitat:
Dänische Zeitung schließt "Friedensvertrag" mit Mohammed-Nachfahren
Endlich ein bisschen Frieden, darauf hofft nun die linksliberale dänische Tageszeitung "Politiken". Die Zeitung druckte die umstrittenen Zeichnungen selbst, zuletzt im Jahr 2008 nach Morddrohungen gegen Westergaard - jetzt hat das Blatt laut einer Pressemitteilung in eigener Sache bei mehreren Zusammenschlüssen lebender Nachfahren des Propheten in einem Vergleich dafür entschuldigt, Gläubige mit der Publikation gekränkt zu haben. (...) Es sei nie die Absicht der Zeitung gewesen, mit dem Abdruck der Karikaturen die Gefühle von Muslimen zu verletzen. Mittlerweile bedauere die Zeitung, dass der Wiederabdruck 2008 Muslime gekränkt habe, heißt es in der Erklärung. "Wir entschuldigen uns bei allen, die durch unseren Beschluss, die Zeichnungen erneut zu drucken, gekränkt wurden", so "Politiken" http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,680479,00.html via @klandestina Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
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frei_sein hat geschrieben:
Aus der Abteilung: "Warum linksliberal ein Schimpfwort ist":
frei_sein hat geschrieben:
via @klandestina Weil's da nämlich wenig zu schnippeln gibt. |
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Wenn sie wenigstens dazu stehen würden, daß sie Angst vor dem Mann mit Axt im Haus haben, könnte man es ja noch verstehen. Lieber rot als tot war wenigstens ehrlich
Die eigene Angst aber als Courage und Empathie für religiöse "Gefühle" zu verkaufen, können auch nur Linksliberale.
(Daß es auf der Gegenseite auch Heuchelei gibt, wenn Konservative zur besseren Emanze werden, wenn es um Moslems geht, ist natürlich auch klar.) (Heuchelei ist zwar oft eklig, aber natürlich verkenne ich nicht, daß manche Heuchelei auch ihr Gutes hat und daß sie das Zusammenleben oft vereinfacht oder gar erst möglich macht. Darum wollen wir Heuchelei natürlich nicht in Bausch und Bogen verdammen. Heuchelei ist sozusagen ein Zeichen von Zivilisation und immerhin ein Hinweis darauf, daß sich der Heuchler seines moralischen Fehlverhaltens bewußt ist oder zumindest sein könnte;) )) Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
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Falls mich jemand auf die Spur setzen mag: Ich habe nicht verstanden, warum sich "Politiken" mit den angeblichen Nachfahren Mohammed ins Benehmen setzt. Denn es waren ja keineswegs nur die, die (in bewußtem Mißverstehen ihrer eigenen Religion) Rabatz gemacht haben...
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Im Namen dieser angeblichen Nachfahren hat ein saudischer Anwalt in London gedroht, alle dänischen Zeitungen zu verklagen, die die Karikaturen gedruckt haben. Wieso die Zeitung nun davor Angst haben sollte, ist nicht ganz klar, gegen dänisches Recht haben sie nicht verstoßen, und was in Saudi Arabien gilt, kann ihnen wohl egal sein.
Zitat:
The Organisations and clients represented by the Law Firm of Ahmed Zaki Yamani by attorney-at-law Mr. Faisal A. Z. Yamani, of Saudi Arabia, noting Politiken's statement, confirm that the Dispute is settled, and agree not to pursue any legal or administrative action against Politiken.
Zitat:
In a statement that is to be printed in Politiken's print and online editions, Politiken recognizes and deplores that the reprinting of the Cartoon Drawing offended Muslims in Denmark and in other countries around the world and apologizes to anyone who was offended by the reprinting of the Cartoon Drawing. http://politiken.dk/debat/fakta/article910932.ece Diese Verhalten der Zeitung ist jedenfalls erbärmlich, und es will was heißen, wenn sogar das eigene Lager der Zeitung, also die Sozis in Dänemark, das so sieht. Liest man die Kommentare der Politiken-Leser, so scheinen diese begeistert davon zu sein, daß man so schön auf Dialog setzt und freuen sich nun auf ein friedliches Zusammenleben Vielleicht hatten sie auch Angst, daß der Zeitungsausträger der falschen Religion anhängt und irgendwann einmal zur Axt greifen würde. Außendem scheint es die Meinung zu geben, man sei in Dänemark auch nicht besser, als in den Diktaturen, die man kritisiere. Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() Von frei_sein am Sa, 27.2.2010, 14:35, bearbeitet, (5x) |
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Ganz frisch:
http://www.perlentaucher.de/blog/13 ... -_wer_bringt_das_bild%3f# Es ist wie bei den Mohammed-Karikaturen, nur noch lächerlicher. Sehr viele Medien, so scheint es nach einer ersten Recherche, trauen sich nicht, Mohammed im Bärenkostüm aus der zensierten Southpark-Folge zu zeigen. ( ) |
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