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Der Papstbesuch in der Türkei wird hoffentlich weniger spannend als alle erwarten. Immerhin besteht die Hoffnung, daß Anatolien, das mit Bussen nach Istanbul gekarrt wird eine eindrucksvolle Demonstration seiner EU-Untauglichkeit gibt
Die folgende türkische Verschwörungstheorie finde ich allerdings keineswegs unsympatisch:
Zitat:
Der Papst besuche nicht die Türkei, sondern das Orthodoxe Patriarchat in "Konstantinopel", sagt Altindal. Dieses wolle er aufwerten, um eine Brücke zu den orthodoxen Christen weltweit zu schlagen. Das werfen ihm auch Hunderte andere türkische Kommentatoren vor: Der Papst wolle christliche Mauern errichten, damit die Türkei nicht in die EU kommt. Am Ende werde die Hagia Sophia wieder in eine Kirche umgewandelt, und um das Patriarchat herum entstehe "ein zweiter Vatikan" - wenn die umliegenden Häuser ihren alten Besitzern zurückgegeben werden, den Griechen. Was für Außenstehende abenteuerlich klingt, erscheint erstaunlich vielen in der Türkei plausibel. Sollte die Hagia Sophia wieder eine Kirche werden, und Konstantiopel wiedererstehen, wäre ich jederzeit bereit, über eine Mitgliedschaft in der EU zu reden
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,450504,00.html |
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frei_sein hat geschrieben:
Zitat:
Am Ende werde die Hagia Sophia wieder in eine Kirche umgewandelt, und um das Patriarchat herum entstehe "ein zweiter Vatikan" - wenn die umliegenden Häuser ihren alten Besitzern zurückgegeben werden, den Griechen. Was für Außenstehende abenteuerlich klingt, erscheint erstaunlich vielen in der Türkei plausibel. Sie wissen also anscheinend ganz gut, daß sie in Konstatinopel eigentlich fremd sind. |
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Hotlinksperre: http://images.cafepress.com/product/81073115v5_240x240_Front.jpg
PS: die Wiki hat nun auch Bretonisch aufgenommen. Siehe den Artikel über Konstantinopel: http://br.wikipedia.org/wiki/Kergustentin |
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Da ist Raistlin mir mit einem Bild zuvorgekommen. Photoshop braucht leider immer so lang zum Laden
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Zwei schöne Bilder!
Aber ob man das Hauswappen der Paläologen deshalb gleich in die EU-Fahne aufnehmen muß? Die Feuerstähle könnten auch in Frankreich beklemmende Erinnerungen an das Großherzogtum Burgund wecken... |
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Ich hätte mich vielleicht, aus aktuellem Anlaß näher an den Kommenen orientieren sollen
Zum Wappen habe ich folgendes gefunden:
Zitat:
As for the tetragrammatic cross, even though it was considered at the time by some to be the arms of the Paleologue family, it was in fact the arms of the Byzantine empire. The motif of a croos between four objects is derived from Constantine's labarum and has long figured on Byzantine coins, since the C6th. http://www.heraldica.org/topics/national/byzantin.htm |
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Ah, danke! Das war mir neu!
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Geteilt: So, 26.11.2006, 18:55 Uhr von Harki Von Türkei in die EU? in der Rubrik Politik |
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"I innocent of accusings of the Kazakhstan government!" |
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Fast genauso herzlich wie die Begrüssung der Schweizer Nationalmannschaft letzten Jahres (WM Quali - Danke Schweiz!
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Hotlinksperre: http://www.blogjamming.de/wp-content/2005/hurrenson1.jpg |
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Der gute Kemal wäre erfreut gewesen über all die bekopftuchten Damen, die dort seine Fahne schwenken
Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
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Man muß sich nur mal die Visagen der Stinker angucken, die da demonstrieren:
Die sehen aus wie aus 'nem Rassenkunde-Lehrbuch der Nazizeit auf den Abschreckungsseiten. |
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Jaaaa! De laude novae militiae!
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In der FAZ von heute ist ein schöner Artikel, der mir eine eigentlich geplante Arbeit abnimmt, nämlich die Orte christlicher Geschichte, die heute in der Türkei liegen, zusammenzufassen.
Zitat:
Auch er wird auf den Spuren des frühen Christentums wandeln. Finden wird er diese Spuren in der Hauptstadt Ankara, an dessen keltische Gemeinde der Apostel Paulus seinen Brief an die Galater geschrieben hatte. Auch in der Ruinenstadt Ephesus, wohin es Paulus, den Zeltmacher aus dem türkischen Tarsus, auf seinen drei langen Missionsreisen durch Kleinasien immer wieder gezogen hatte. In den Bergen über Izmir, wo der Sterbeort der Jungfrau Maria verehrt wird. In Istanbul, wo drei der frühen ökumenischen Konzile stattgefunden hatten. Von 325 bis 788 hatten alle dieser sieben Konzile in und um das heutige Istanbul stattgefunden. Ihre theologischen Dispute prägten das Christentum ebenso wie das bis heute gemeinsam gebetete Glaubensbekenntnis, auf das sich das Konzil von Nizäa geeinigt hatte. |
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Bei der Tagesschau verlinken sie gerade ein Interview mit der unsäglichen Akgün.
Zitat:
Wörtlich sagte Akgün: "Das Problem, das immer wieder bei den Muslimen herrscht, ist der Glaube, dass man auf sie herunterschaut. Wenn der Papst wirklich etwas für die Atmosphäre tun will, sollte er immer wieder betonen, dass alle Religionen gleichberechtigt sind. Damit würde er den Beziehungen zwischen Muslimen und Christen einen großen Gefallen tun." Ich bezweifle ja, ob mit einer solchen Erklärung geholfen wäre. Schließlich dürften sich sowohl Islam als auch Christentum eher darauf einigen können, daß die Religionen (und schon garnicht "alle") nicht gleichberechtigt sind, wobei jeder natürlich seine für die richtige hält. was natürlich vollkommen legitim, ja sogar erforderlich ist. Ein Postulat der Gleichwertigkeit könnte daher natürlich von islamischer Seite auch als Angriff verstanden werden
Immerhin hat sie nur von "gleichberechtigt" und nicht "gleichwertig" gesprochen
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/567403/ |
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Schon das Wort "gleichberechtig" ist in diesem Kontext unsäglich blöd. Es sagt zwar einiges darüber aus, in welchen Sitzungszimmern Lale Akgün sozialisiert worden ist, ist aber für den Gegenstand unerheblich. Als ob Religionen an sich (im Unterschied zu Konfessionen in einem Staatswesen) "Rechte" hätten.
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