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Bionade-Bourgeoisie / Gentrifizierung und das Drumherum

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konjunktiv 2 » Publikums-Rubriken » Savoir vivre » Bionade-Bourgeoisie / Gentrifizierung und das Drumherum (35 / 1275)
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homo ludens
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k2
12540 – XII.04
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vor 216 Tagen:
Fr, 5.2.2010, 19:55
Bionade-Bourgeoisie / Gentrifizierung und das Drumherum Kurz-URL Beitrag Nach oben
Eine Radfahrerin fährt auf der Straße, ihren Riesenköter hat sie neben sich auf dem Bürgersteig laufen. Und der läuft dann mit großer Geschwindigkeit auf einen (Harki) zu.

Eine junge Frau mit kurzen, hennaroten Haaren dölmert auf nämlichen Harki zu und guckt in die Luft. "Um Pardon, gnä Frau, vorsicht, bitte!" Folgt ein empörtes Grunzen.

Vorhin innerhalb von fünf Minuten in Hannovers Nordstadt erlebt.

Manchmal möchte mal in diese Bagage echt mit der Dachlatte reinhauen.

Hingegen keine als solche erkennbaren Lehrerkinder beteiligt heute.

Edit: Neuer Titel...

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png


Von Harki am Mo, 19.7.2010, 10:57, bearbeitet, (2x)
vor 216 Tagen:
Fr, 5.2.2010, 19:55
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homo ludens
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k2
12540 – XII.04
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vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 13:55 Zwinkern   Kurz-URL Beitrag Nach oben
@ Coriolan & frei_sein

Achtung!

Zitat:
Es ist bemerkenswert, dass sich das Kunstwort Gentrifizierung im deutschen Sprachraum durchsetzen konnte. Erfunden hat es die britische Soziologin Ruth Glass 1964. Sie bezeichnete mit dieser Herleitung von «gentry» (dt.: niederer Adel) die aufstrebenden Londoner Stadtteile. Die «Veredlung» von Quartieren auf Kosten der ärmeren Mieter ist kein neues Phänomen. Neu ist wohl nur die Haltung dazu: Wer Gentrifizierung sagt, ist dagegen.

Die Sache ist vertrackt, denn das, was man als Gentrifizierung bezeichnet, sind die negativen Folgen einer positiven Entwicklung. Kaum jemand hat etwas dagegen, wenn in einem heruntergekommenen Quartier wieder eine Infrastruktur entsteht und Wohnungen instand gesetzt werden. Doch weil ein «angesagtes» Quartier auch ausserhalb desselben attraktiv ist, haben die angestammten Mieter und die vielzitierten urbanen «Pioniere» angesichts steigender Preise das Nachsehen.

Der Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist in den letzten Jahren so einhellig zum Inbegriff für das G-Wort geworden, dass selbst das Prenzlauer-Berg-Bashing («Bionade-Biedermeier», «Bio-Bullerbü») nicht mehr originell ist. Die Wahrnehmung des Prenzlauer Bergs sei besetzt «durch eine Mittelstandsgesellschaft, die eine perfekte Fassade aufgebaut hat», stellte die Schriftstellerin Annett Gröschner kürzlich in «Literaturen» fest. Man wähle Grün, gebe sich aufgeklärt und gründe im fortgeschrittenen Alter die obligate Kleinfamilie – um sich schliesslich als Baugruppe im Verbund mit anderen auch noch den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Alles, was den Prenzlauer Berg einmal ausgemacht habe, sei gründlich ausradiert.


http://www.nzz.ch/nachrichten/kultu ... metropole_1.5179543.html#

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png
vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 13:55 Antworten mit ZitatNach unten
frei_seins Avatar
k2
3228 – I.05
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vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:04 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Vor ein paar Tagen gab es eine mediale Aufregung um eine kinderfreie Zone in einem dortigen Café, bei der die alten Klischees gleich aufgegriffen wurden:

Zitat:
Hier könnten sich die Singlefrauen dem sozialen Druck entziehen. Immer wieder höre er von kinderlosen Freundinnen, die sich zwischen den vielen Müttern in ihrem Kiez wie ein Fremdkörper vorkommen: „Du hast keinen Kinderwagen dabei, bist nicht schwanger, hast keinen Mann – was macht du dann in Prenzlauer Berg?“

http://www.welt.de/vermischtes/arti ... e-im-Prenzlauer-Berg.html

Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it?

--

http://img810.imageshack.us/img810/1433/56022200.gif
vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:04 Antworten mit ZitatNach unten
Coriolan
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M
1929 – I.07
vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:04 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Das Wort ist so künstlich, so unhandlich, so falsch - was haben Bionade- Bourgeois mit dem grundbesitzenden Adel von anno Tobak gemein ? - mit einem Wort: so scheußlich, daß es sich bei denen, die den Begriff verdeutscht haben, nur um Bionade Bourgeois - d.h.: Profiteure der Gentrifizierung - handeln kann, die von einem schlechten Gewissen geplagt werden.

edit: Die Erfahrung lehrt, daß diejenigen, die heute den Kampf gegen Gentrifizierung anführen, die Bionade-Burzhoi von morgen sind.


Von Coriolan am Mi, 30.6.2010, 3:38, bearbeitet, (5x)
vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:04 Antworten mit ZitatNach unten
homo ludens
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k2
12540 – XII.04
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vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:17 Kurz-URL Beitrag Link zum zitierten BeitragNach oben
frei_sein hat geschrieben:
Vor ein paar Tagen gab es eine mediale Aufregung um eine kinderfreie Zone in einem dortigen Café, bei der die alten Klischees gleich aufgegriffen wurden:

Zitat:
Hier könnten sich die Singlefrauen dem sozialen Druck entziehen. Immer wieder höre er von kinderlosen Freundinnen, die sich zwischen den vielen Müttern in ihrem Kiez wie ein Fremdkörper vorkommen: „Du hast keinen Kinderwagen dabei, bist nicht schwanger, hast keinen Mann – was macht du dann in Prenzlauer Berg?“

http://www.welt.de/vermischtes/arti ... e-im-Prenzlauer-Berg.html


Nun, ich frage mich da schon, was Kinder eigentlich *grundsätzlich* in einem Café zu suchen haben... (Ich sage nicht, daß sie da grundsätzlich nicht hineingehören, sondern daß die da "irgendwie fremd" sind, was aber anscheinend die Leute nicht mehr so im Gespür haben...)

Zitat:
Doch Kinderschutzbund-Chef Hilgers bleibt dabei: „Kinder machen keinen Lärm, sie drücken ihre Lebensfreude aus. Das sollte Musik in den Ohren der Gesellschaft sein“, sagt er.


:übel:

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png
vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:17 Antworten mit ZitatNach unten
Huldra
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593 – IV.09
vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:31 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Zitat:
Doch Kinderschutzbund-Chef Hilgers bleibt dabei: „Kinder machen keinen Lärm, sie drücken ihre Lebensfreude aus. Das sollte Musik in den Ohren der Gesellschaft sein“, sagt er.


Das ist in der Tat ein so bescheuerter Satz - jeder, der halbwegs gesunden Menschenverstand hat, wird zugeben, daß Kinder durchaus lärmen.

Und im Café finde ich es unerträglich, meine Lebensfreude getrübt zu sehen, weil zwei oder mehr schicke Moms ihre Kinder nicht im Griff haben. Wenn die Kinder toben wollen, gerne, aber dann draußen. Und wenn sich die Frauen bei einem Latte Macchiato unterhalten wollen, gerne, aber dann entweder ohne Kinder oder mit Kinder mit Manieren oder am Spielplatzrand mit einem Coffee to go!
vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:31 Antworten mit ZitatNach unten
Coriolan
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1929 – I.07
vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:32 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Zitat:
Nun, ich frage mich da schon, was Kinder eigentlich *grundsätzlich* in einem Café zu suchen haben...


Artige Kinder, ja...aber eben nicht die "kleinen Persönlichkeiten", sprich: die naseweisen Rotzgören, die in luxussanierten Altbauwohnungen gezeugt und hochgepäppelt werden.

Andererseits: FrauInnen, die die schiere Anwesenheit von Kindern aus dem seelischen Gleichgewicht bringt, haben die Frage

Zitat:
„Du hast keinen Kinderwagen dabei, bist nicht schwanger, hast keinen Mann – was macht du dann in Prenzlauer Berg?“


doch wohl eher aus den Tiefen des eigenen Unbewußten, als aus dem Munde der freundlichen Nachbarin vernommen.

"The future`s so bright, I gotta wear shades"


Von Coriolan am Mi, 30.6.2010, 3:39, bearbeitet, (3x)
vor 183 Tagen: Mi, 10.3.2010, 15:32 Antworten mit ZitatNach unten
homo ludens
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k2
12540 – XII.04
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vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 10:44 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Ich habe hier mal verscuht, die bisherigen Stellungnahmen zum Thema zusammenzufassen.

Anlaß ist ein tendenziöser, aber gut recherchierten und unterm dem Strich erheiternder Artikel in der taz:

Die verlassenen Macchiato-Mütter

Auch diesen Erz-Nervbolzen der Nationen geht es an den Kragen, wie man sich denken kann. Leider auf viel zu hohem Niveau, wie man sich auch denken kann:

Zitat:
Für eine günstigere Wohnung müsste sie den glamourösen Bezirk verlassen - aber dann wäre der Schulweg viel zu weit und wieder ein Stückchen Freiheit verloren.


Ein "Stückchen Freiheit" :übel: und das die Mistblagen auf eine andere Schule gehen ist natürlich auch vollends undenkbar.

Zitat:
In ihrer Dreizimmerwohnung setzt sie sich mit einem Soja-Latte-macchiato an ihrem Küchentisch. Sie reibt sich die müden Augen und fischt eine Packung Gauloises aus ihrer Handtasche. "Aus besseren Zeiten", sagt sie entschuldigend.


Zitat:
Laut Jugendamt müssen, ob nun trennungsbedingt oder einfach durch die erhöhten Mietpreise, immer mehr Familien ihre Wohnungen im beliebten Stadtteil Prenzlauer Berg aufgeben und an den Stadtrand ziehen, wo die Mieten noch günstiger sind und der Bäcker noch "Bäcker" und nicht "Kuchenmanufaktur" heißt.


Zitat:
Die aber, die in die frei werdenden 100 bis 200 Quadratmeter großen Wohnungen einziehen, so beobachtet es das Jugendamt, sind eben jene, die man schon immer im Prenzlauer Berg gesehen hat: Wohlsituierte Paare mit kleinen Kindern, die die Quadratmeterpreise von zwölf Euro bezahlen können - bis es auch bei ihnen auf einmal knallt.

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png


Von Harki am Mo, 19.7.2010, 11:06, bearbeitet, (1x)
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 10:44 Antworten mit ZitatNach unten
Verschoben: Mo, 19.7.2010, 10:56 Uhr von Harki
Von Kneipe nach Savoir vivre
NilsDacke
Compassionate Egoism
NilsDackes Avatar
D
684 – IV.07
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 10:59 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Folgender Taz-Artikel ist durchaus lesenswert:
Allein erziehend in Prenzlauer Berg: Die verlassenen Macchiato-Mütter

Zitat:
In Eigentumswohnungen rund um den Platz leben die - so beschriebenen - zugezogenen, wohlhabenden Familien und pflegen einen Ökochic-Lebensstil. Sie trinken Latte macchiato und lassen ihre Kinder gut angezogen, zucker- und laktosefrei aufwachsen.

Wenn aber jede zweite Beziehung mit Kindern im Prenzlauer Berg scheitert, dann sieht die Realität plötzlich anders aus - neuerdings auch für Jana Albrecht. Seit ihrer Trennung hat sie weder die Zeit, noch das Geld, entspannt in einem der vielen Cafés zu sitzen.


Zitat:
Albrecht beobachtet, dass immer mehr Frauen in die alte Rollenverteilung rutschen. Dreifach belastet, sind sie zuständig für Haushalt, Erziehung und Lohnerwerb. Auch die Männer rutschen zurück in alte Muster, meint Albrecht. Jetzt gelte wieder: "Das Verantwortungsgefühl für die eigene Familie ist einem geradezu zwanghaften Drang nach Selbstverwirklichung gewichen." Deshalb falle es den Vätern offenbar auch nicht so schwer, das konventionelle Familienmodell, wenn es zu stressig wird, als überholt zu deklarieren und sich rauszuziehen.


Das macht mich jetzt echt betroffen. :flöt:
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 10:59 Antworten mit ZitatNach unten
Huldra
Huldras Avatar
D
593 – IV.09
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 11:04 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Heute auf Spon: Die beliebte (und sehenswerte!) Fotogallerie c/o Berlin muss einer Hotelkette weichen, die Kultur wandert aus Berlin-Mitte ab.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,706506,00.html
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 11:04 Antworten mit ZitatNach unten
homo ludens
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k2
12540 – XII.04
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vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 11:08 Kurz-URL Beitrag Nach oben
@NilsDacke

Der Taz-Artikel war der Grund der Umbaumaßnahmen. Ja, es können einem die Tränen kommen: Jana wird demnächst keine 150-qm-Wohnung mehr haben...

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 11:08 Antworten mit ZitatNach unten
homo ludens
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k2
12540 – XII.04
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vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 11:17 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Also: Ich weiß nicht, was ich nun von "Jana" und ihrem harten Schicksal halten soll.

Solange ist immer nur "Kinder, Kinder, Kinder!" (und berufstätige Mütter) heißt - staatlicherseits und im öffentlichen Diskurs - und eben nie "Familie." ist derlei wohl zwangsläufig.

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 11:17 Antworten mit ZitatNach unten
klandestina
Ort: Köln
klandestinas Avatar
L
52 – III.10
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 15:14 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Zitat:
Dieser Satz wird - glaubt man Jana Albrecht und ihren Freundinnen - im Prenzlauer Berg häufig ausgesprochen. Liebe ist unverbindlich. Beziehungen sind unverbindlich. Familie ist unverbindlich. "Für die Väter mag das zutreffen." Albrecht und ihren Freundinnen jedoch wurde die eigene Fallhöhe durch die Trennung erst bewusst.


Unverbindlichkeit, Verantwortungslosigkeit und vor allen Dingen der fehlende Familiensinn. Eben, das ist es. Und ein Grund, warum Mann auch mir noch keine Kinder anhängen konnte, um bei Deiner Wortwahl zu bleiben.
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 15:14 Antworten mit ZitatNach unten
homo ludens
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12540 – XII.04
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vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 15:29 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Also, dann noch kurz zu der Wortwahl:

Ich habe es eben wirklich mehrmals erlebt, daß es so gelaufen ist: Frau will Kind, sucht sich dazu Mann. Mann ist dumm genug. Frau kriegt Kind, Frau jagt Mann zum Teufel, Mann zahlt. Für die nächsten Jahrzehnte.

Gut, der Regelfall war das auch vor zehn, fünfzehn Jahren nicht. Häufiger wohl wurden Kinder gezeugt, um eine kriselnde, langjährige Beziehung zu retten. Auch das ging selten gut.

Und zufällig ist so etwas bekanntlich auch immer schon immer mal wieder geschehen.

(Und dann gibt's ja sogar im Akademiker-Milieu noch ein paar haltende Familien...)

Und das alles finde ich übrigens weniger Panne, als Kinder zu bekommen, weil es gerade schick ist - wie es das Gesocks am Prenzlauer Berg macht.

http://konjunktiv2.de/lastfm_Harki_12.png
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 15:29 Antworten mit ZitatNach unten
NilsDacke
Compassionate Egoism
NilsDackes Avatar
D
684 – IV.07
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 16:28 Kurz-URL Beitrag Nach oben
Das beste "Incentive" für gesunden Familiensinn ist doch immer noch das Bemühen um ein gutes Leben im Alter. In Deutschland ist dieses Bemühen kollektiviert und der Familiensinn leidet darunter - sicher mehr als am sogenannten Wertewandel.
vor 52 Tagen: Mo, 19.7.2010, 16:28 Antworten mit ZitatNach unten
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