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Technische Geräte polarisieren: so gibt es schon seit Jahrzehnten Polarisierungen über die "richtige" Automarke, der "richtigen" Grafikkarte und natürlich über den "richtigen" Rechner.
Solche Grundsatzdiskussionen à la VW vs. Opel / Nvidia vs. ATI / PC vs. Mac sind mir zuwider. Trotzdem nervt mich dieses Getue um ein technisches Gerät: http://www.stern.de/computer-techni ... ak-Das-Schlag/592061.html
Zitat:
Natürlich. Viele kreative Leute, Musiker und Künstler, sind "Macintosh-People". Alle Leute, denen ich begegne und mit denen ich befreundet sein könnte, nutzen Macs. Design und Einfachheit - ist das der Kern des Images, das Apple verkauft? Das einige Menschen dazu bringt, viel mehr Geld für ein MacBook auszugeben statt für einen PC? Es geht um Kultur. Die Leute bemerken, was wir wollen, wenn sie ein Produkt von Apple benutzen. Es bedeutet vielen Menschen viel, wenn sie sehen, dass uns Menschen wichtiger sind als die Technologie. Die Leute liebten irgendwann den Apple II, ihren Macintosh - und das ist bis heute so. Viele werden Ihnen sagen: Ich liebe diesen Computer einfach, und er ist so schön. Er ist so, wie er sein sollte. Wie ein Freund sein sollte. Über einen PC würden sie niemals so reden, den benutzen sie nur. Das ist ein Teil der Magie, die Apple verkauft... Ja, ja die "Kreativen". Aus der trockenen Sicht eines Informatikers ist ein Mac eben ein ganz normaler PC - ein x86er mittlerweile. Einzig die alte Power-PC Architektur hätte mich aus Neugier mal interessiert, grundsätzlich widert mich diese Produktkultur jedoch an. Ich halte mich wie gesagt aus diesen sinnfreien Diskussionen heraus, aber die Applehysterie (gerade jetzt auch mit dem iPhone) geht mir eben gewaltig auf den Wecker. Technik ist nicht Lifestyle, auch wenn die Werbung dies suggeriert: man hat Produkt x zu besitzen um "dabei", cool zu sein. Eine echte Wertebasis ist dies nicht. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, aus privaten Gründen in absehbarer Zeit kein Appleprodukt zu kaufen. Müsste ich eines dienstlich nutzen, nun gut. In diese Richtung geht auch der Podcast der "Blauen Narzisse": http://www.blauenarzisse.de/podcast/index.php?id=68 In Popup abspielen - Download |
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Danke für den Artikel - das war schon länger einmal fällig, und bot sich nun angesichts dieser jämmerlichen iPhone-Hysterie wirklich an.
Zitat:
grundsätzlich widert mich diese Produktkultur jedoch an. Eben. Das ist es. Es geht (mir) hier auch, Gott behüte, nicht um Macs an sich, aber jeder Kultus um ein Gebrauchsgut, ein Produkt, einen Gegenstand, ein "Lifestyle"-Objekt nervt, ist zumindest peinlich. Man muß aber zur Entlastung der Apple-Fans anführen, daß sie, was das Metier Computer angeht, keineswegs die einzigen sind. Schau Dir die Linux-Heinis im Heise-Forum und sonstwo an, oder meinetwegen Leute, die es für eine entscheidende Frage halten, welchen Brauser jemand benutzt. Wo sich Leute in eine Schlange stellen, um als erste ein bestimmtes Spielzeug zu bekommen oder einen bestimmten Film zu sehen, da, nun, da stellt man sich halt nicht dazu. Aus diesen Gründen habe ich zum Beispiel auch nie ein Zippo-Feuerzeug benutzt. Na, im Einzelfall sollte man auch das locker sehen... Ein Beispiel: Ich mag diese Moleskine-Notizbücher ausgesprochen gerne. Leider gibt es um die auch einen "Kult", an dem auch Apple-Fans beteiligt sind. Man sollte dann, denke ich, so souverän sein, sich den Spaß nicht verderben zu lassen, sollte also in diesem Fall die Notizbücher in heroischem Trotz dennoch verwenden. Wichtig ist sicher, souverän zu bleiben, sofern es geht. Und sooo schwer ist es nun auch wieder nicht, zumindest ruhig und lässig zu bleiben. Und sich eben von Werbehanseln und Designer (hauptberuflichen Produzenten von Geschmacklosigkeiten also) nicht mehr als nötig aufschwatzen lassen. |
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Wieder so ein doofer Artikel im SPON. Anscheinend ist "Second Live" endlich ins wohl verdiente Orkus der Unrelevanz verschwunden - da wo es hingehört
http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,492903,00.html
Zitat:
EINE WOCHE APPLE-HANDY Ich hassliebe mein iPhone Von Marc Pitzke, New York Eine Woche Alltag mit dem iPhone, das bedeutet Begeisterung und Spaß, aber auch Ärger, peinliche Überraschungen, gereizte Freunde und manchmal sogar Frust. Doch es gibt keinen Weg zurück. Bryan schielt auf meine neue Errungenschaft. "Soso", sagt er abschätzend. "Ein iPhone. Zeig mal!" Er nimmt es in die Hand, tippt darauf herum, gibt es zurück. "Gefällt mir nicht. Zu glatt. Zu glitschig. Zu groß. Außerdem soll es schlecht funktionieren." ... |
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Das ist exakt die Einstellung, die mir völlig fremd ist:
Zitat:
Erste Lektion: Das iPhone polarisiert. Alltag mit dem iPhone - das schafft vor allem ein ganz anderes zwischenmenschliches Erlebnis. Und dafür muss man nicht mal telefonieren.
Unbequemlichkeiten in der Hosentasche Die einen sind begeistert, reißen es einem aus der Hand, betatschen es, wollen es nicht mehr hergeben. Die anderen rümpfen die Nase, rasseln eine Litanei vermeintlicher Macken herunter, von denen sie gehört oder gelesen haben, und jauchzen vor Schadenfreude, wenn eine Demonstration schiefgeht: "Wusste ich ja!" Wieder andere sagen gar nichts, doch ihre Blicke sagen alles: "Blöder Angeber!" Ich möchte hier meine Mentalität nicht, jedenfalls nicht unbedingt , als vorbildlich beizeichnen, aber ich finde es einfach albern, sich von einem Mobiltelefon "polarisieren" zu lassen.
Nebenbei, zu den angeblich "eleganten Symbolen": Ich finde sie keineswegs elegant und auch nicht besonders hübsch, sondern ziemlich trivial... Hier:
Wo soll da der Kick sein? Ich weiß nicht... |
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Ich denke, Du hast ja das richtige Rezept dazu gegeben: souverän bleiben.
In etwa so, wie Asserate sagt: einfach seinen Weg, seinen Stil gehen finden und beibehalten, selbst wenn die ganze Welt um einen herum "untergeht". Generell: (Achtung, jetzt schwingt ein Techie die Moralkeule ) ich finde viele Menschen sollten sich eher mal Gedanken machen, ihre zwischenmenschliche Fähigkeiten zu verbessern oder auch mal Offline ein Buch zu lesen. Natürlich könnt ihr mir jetzt vorwerfen, das gerade ich als "Spielkind" soetwas zum Besten gebe. Aber Technik ist eben nur die Kreation des Menschen und nicht umgekehrt. |
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Harki hat geschrieben:
Das ist eher XP-Feeling fürs Handy. Grauenvoll. Hier:
Wo soll da der Kick sein? Ich weiß nicht... |
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Na ja, einen Vorteil hat es, fs hatte das mal vor Zeiten festgestellt: Solange Apple diese Glas- und Glanzeffekte weiter kultiviert, wirken sie auch auf dieser Site nicht von vornherein altmodisch, obwohl sie nun nicht mehr ganz taufrisch sind.
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http://uk.youtube.com/watch?v=xcjLEwZqcQI
Bei Apple kommt ja auch noch hinzu, dass Al Gore im Aufsichtsrat sitzt
Zitat:
Greenpeace lässt nicht locker: Die Umweltschützer wollen weiter für ökologischere Apple-Produkte kämpfen. http://www.macwelt.de/news/apple/344722/index.html "Jede vergangene Zeit war besser" - Jorge Manrique Von Pictures of Lily am Di, 17.7.2007, 19:43, bearbeitet, (2x) |
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Apple- und Irakkritik in einem Aufwasch
Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() |
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Gefunden via PT:
"Die Kinder der Revolution - Anfang und Ende des PC-Zeitalters" http://www.nzz.ch/nachrichten/kultu ... revolution_1.4830278.html Wie üblich sind es die 68er, die eigentlich an allem schuld sind:
Zitat:
Die Blumenkinder entdeckten während der 1970er Jahre im Personalcomputer ein künstlerisches Ausdrucksmittel und ein Kommunikationsmedium, das es ihnen erlaubte, eine Gegenöffentlichkeit zu organisieren.
[...] Apple hat begonnen, um jene Computer, die wie das iPhone oder das iPad unter dem iPhone-Betriebssystem laufen, eine Mauer aufzubauen. Der Anwender kann die Softwareausstattung dieser Geräte nur noch innerhalb enger Grenzen selber bestimmen, sie gehören ihm nicht mehr ganz, sie sind nicht mehr persönlich. Andere Computerfirmen – Google Microsoft − haben an diesem Modell Gefallen gefunden und beeilen sich, eigene App-Store-Plattformen zu errichten. Inspiriert vielleicht von einer Parole Che Guevaras − «Schafft zwei, drei, viele Vietnam» −, sind die kalifornischen Altachtundsechziger möglicherweise daran, viele Internets zu schaffen, das World Wide Web in herstellerabhängige, kleine Netzwerke aufzuspalten. |
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Zitat:
Die Blumenkinder entdeckten während der 1970er Jahre im Personalcomputer ein künstlerisches Ausdrucksmittel und ein Kommunikationsmedium, das es ihnen erlaubte, eine Gegenöffentlichkeit zu organisieren. Na, ob das so alles stimmt, was der da erzählt... Don`t pee on my leg and tell me it`s raining |
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Inwiefern mögen die urtümlichen PCs der 70er - gesetzt, daß es sie gab - als "künstlerisches Ausdrucksmittel" gedient haben ?
Nur weil Mark Twain, der Legende nach, der erste Schriftsteller war, der einen kompletten Roman ("Huckleberry Finns Abenteuer") auf einer Schreibmaschine schrieb, würde kein Mensch auf die Idee kommen zu behaupten, Twain habe die Schreibmaschine "als künstlerisches Ausdrucksmittel entdeckt", oder ? Don`t pee on my leg and tell me it`s raining |
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Also, ich hatte, als ich das gelesen hatte, nicht so sehr an Texter gedacht, sondern an "Media-Künstler", Graphiker und ähnliches.
Namentlich übrigens an Kai Krause, (von dem ich ferner gedacht hatte, daß er wesentlich älter sei, als er tatsächlich ist.) |
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Die Beobachtungen über die "universell programmierbaren Maschinen" mögen richtig sein, der Schlenker von den "App-Stores" zu den vielen Netzwerken ist es nicht, auch, oder weil, er damit einen Gedanken aufgreift, der so schon vor einigen Tagen im SPON formuliert wurde.
(rein technisch gesehen ist das iPad oder das iPhone natürlich weiterhin universell programmierbar - wie sollte es auch anders sein) Die abgeschotteten Netzwerke existieren nicht auf dem iPhone oder den Google-Telefonen, abgeschottete Netzwerke sind allenfalls facebook und Co., die sich unabhängig vom Endgerät nur Mitgliedern öffnen und die dabei sind, immer mehr Tätigkeiten in ihr Netz zu integrieren. Facebook ist z.B. auch dabei, ein eigenes E-Mailsystem für seien Mitglieder aufzubauen. Trotzdem stehen auch diese Netzwerkgiganten unter dem Druck des offenen Internets (und versuchen über laxere Datenschutzbestimmungen) immer mehr Inhalte auch für das freie Internet verfügbar zu machen. Für ein Unternehmen von der Größe Googles wäre ein vom Internet abgeschottetes Device mit eigenem Mininetzwerk der 10 oder sogar 100 Mio. Käufer, völlig uninteressant. Google braucht für sein Geschäftsmodel den theoretischen Zugang zu allen Internetnutzern. Ein fragmentiertes Netz ist in den 90ern gescheitert (AOL, CompuServe, BTX, Minitel etc.). Zwar ist die Situation heute etwas anders, trotzdem erscheint ein zersplittertes Netz sozial und ökonomisch weiterhin eher unattraktiv zu sein. Auch wenn es momentan bestimmte Inhalte von bild.de nur über eine Bezahlanwendung auf dem iPhone gibt, ist das kein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Um eine kritische Masse zu erreichen muss der Anbieter seine Inhalte auf allen Geräten anbieten, was mittels offener Technologien, wie z.B. XML, auch einfach möglich ist. Das ist dann im Prinzip für den Kunden & Anbieter noch einfacher, als in den 90ern, wo man Audio- und Videoinhalte auch in mindestens 3 Formaten (Windows-Media, Real, usw.) anbieten mußte. Später haben andere Formen der Exklusivität, z.B. Seiten, die nur mit dem Internet Explorer zu bedienen waren, die Ankunft neuerer und offenerer Technologien nicht lange überlebt. Lady Basildon: Ah! I hate being educated! Mrs. Marchmont: So do I. It puts one almost on a level with the commercial classes, doesn't it? -- ![]() Von frei_sein am Sa, 6.2.2010, 13:50, bearbeitet, (1x) |
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Wenigstens ein Foto von dem Ding hätten sie reinstellen können, damit man sich von einem Computer, der angeblich wie ein Tablett aussieht
, eine Vorstellung machen kann. Don`t pee on my leg and tell me it`s raining |
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